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Am ButzweilerhofLagerhalle bei Ikea in Flammen

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Bei Ikea hat eine leer stehende Lagerhalle gebrannt. (Bild: Gauger)

Ossendorf – Was ist denn da hinten los?Ist Ikea abgefackelt?“ Nichtnur der Fahrradfahrer an derButzweilerstraße fragt sichdas; zahlreiche Ossendorferzeigen am Nachmittag aufeine dunkle Rauchwolke, diekilometerweit zu sehen ist. Derschwedische Möbelriese istunversehrt, doch eine Lagerhalle auf einem Nachbargrundstück steht lichterloh inFlammen.

Dabei handelt essich um einen leer stehendesGebäude auf dem Kasernengelände am Butzweilerhof; derIkea-Neubau befindet sich wenige Meter entfernt. Es ist 14.15 Uhr, als die Berufsfeuerwehr alarmiert wird.Da sich das Feuer rasant ausweitet, werden immer mehrEinsatzkräfte herangezogen,berichtet FeuerwehrsprecherGünter Weber. Meterhochschlagen die Flammen ausdem u-förmigen Bau: DasDach ist nur mit Teerpappe abgedeckt. Aufgrund der starkenRauchentwicklung werdenLuftmessungen durchgeführt.

„Wir haben keine Schadstoffein der Luft festgestellt“, erklärtWeber. Auch gibt es kein Berichte über verletzte Personen. „Ärgerlich, aber Sicherheit geht vor“ Um die Zufahrtswege fürdie rund 100 Einsatzkräftenicht zu behindern, wird dergroße Ikea-Parkplatz für Kunden gesperrt. Auch im Einrichtungshaus ist der Brandgeruch wahrzunehmen. Die Belüftung wird heruntergefahren, es wird stickig und heiß.

Eine halbe Stunde nachAusbruch des Feuers entscheidet die Einsatzleitung, dasskeine Kunden mehr Ikea betreten sollen, am späten Nachmittag wird das Verbot aufgehoben. Über die Höhe der Umsatzeinbußen wollte Einrichtungshausleiter Ingo Bulgrinkeine Angaben machen. „Es istnatürlich ärgerlich, aber dieSicherheit geht vor.“

Die Feuerwehr hatte zunächst Probleme mit demLöschwasser. Zwar war dieGrundversorgung von 800 Litern pro Minute gewährleistet,doch laut Weber wurden mehrere tausend benötigt. Dafürmusste Wasser von anderenStellen über mehrere hundertMeter transportiert werden. Das Ablöschen der Glutnester dauerte bis zum Abend. DieBrandursache ist nach Polizeiangaben unklar. Einige Anwohner aber meinen sie bereits zu wissen: „Da haben zuletzt oft Kinder rumgespielt“,spekuliert ein Rentner. „Solltemich nicht wundern, wenn dieda rumgekokelt haben.“