BONN. „The winner is ... „clarasil". So ähnlich ging es bei der abschließenden Jurysitzung zu. „clarasil" also heißt die aufregend und beispielhaft gemachte Schülerzeitung des Bonner Clara-Schumann-Gymnasium. Eine Leistung, die in der Sparte „Hauptwettbewerb" von der Jury mit einem Preis von 2250 Euro honoriert wird. Mit dem gleichen Betrag wurde „Hackbrett" des Duisburger Mercator-Gymnasiums belohnt.
„clarasil" war nur eine von über 200 Schülerzeitungen, die sich dem Wettbewerb gestellt haben, mit dem der Rheinische Sparkassen- und Giroverband sich seit vielen Jahren erfolgreich darum bemüht schon sehr früh nicht nur journalistischen Nachwuchs, sondern auch das soziale Engagement zu fördern. Für die Jury, die sich wie immer aus Mitarbeitern großer Tageszeitungen, so auch der Kölnischen Rundschau, zusammensetzt, jedes Jahr wieder eine spannende Aufgabe.
Allen Einsendungen vom Gymnasium bis zur Sonderschule war auch diesmal wieder großes journalistisches Engagement und teilweise bereits hohe Professionalität zu bescheinigen. So war die Auswahl der Preisträger doch schon ein recht schwieriger Akt für die Jury.
Dennoch war es für die Fachleute spannend zu sehen, wie von den jungen Redakteurinnen und Redakteuren nicht nur Probleme und Fakten aus dem Schulumfeld aufgegriffen, sondern auch allgemein gesellschaftspolitische und soziale Themen kritisch und interessant aufgearbeitet sowie grafisch und typografisch umgesetzt wurden.
Im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung gibt es einen weiteren ersten Preisträger, diesmal in der Sparte „Grundschulen": die Katholische Grundschule Elsdorf, die für die Schülerzeitung „FRODLEs Überraschungsei" mit 750 Euro prämiiert wurde. Den dritten Platz belegte „Pünktchen" von der Erich-Kästner- Grundschule Erftstadt (375 Euro) und „Monti-Welt" von der Montessori-Schule Bonn (250 Euro).
Sonderpreise - jeweils in Höhe von 250 Euro - wurde zudem dem „Durchblick" des Gymnasiums Köln-Pesch, dem „Heine-Echo" des Heinrich-Heine-Gymnasiums Köln und dem „Schulecho" der Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wipperfürth zu- sprochen.
Sehr aufmerksam wurden auch die Schülerzeitungen der Sonderschulen beachtet. Sie zeichnen sich häufig durch sehr direkte, hautnah an den Problemen der Schülerinnen und Schüler orientierte Beiträge aus. So werden bei einer Sonderschulen aus Düsseldorf, Grevenbroich und Wuppertal ausgezeichnet.