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AussichtsturmKein Geld zum Sanieren

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Ein Teil des Außenmauerwerks ist herabgestürzt, doch zum Sanieren fehlt das Geld: Der Aussichtsturm auf der Gummershardt wird jetzt abgerissen. (Foto: Krempin)

GUMMERSBACH – Alle Bemühungen, den Aussichtsturm auf der Gummershardt zu sanieren und damit langfristig zu erhalten, sind gescheitert. Jetzt bleibt nur noch der Abriss. Seit dem Jahr 2007 laufen die Anstrengungen, den baufälligen Turm zu sanieren.

Für die geschätzten Kosten von 250.000 Euro gab es im Januar 2009 sogar einen Zuschuss des Landes in Höhe von 125.000 Euro. Für den verbleibenden Gummersbacher Anteil ließen sich seitdem aber keine weiteren Geldgeber finden. Nachdem vor einigen Wochen festgestellt wurde, dass ein Teil des Außenmauerwerks herabgestürzt ist, sieht sich die Stadt, in deren Eigentum der Turm ist, zum Handeln gezwungen.

Inzwischen aus der Liste der Denkmäler gestrichen

Die Verwaltung will nicht länger darauf warten, dass sich noch etwaige Geldgeber finden lassen. Und das vor allem, weil nach ihrer Einschätzung von dem Turm „erkennbar eine Gefahr ausgeht“. Was nur noch bleibt, ist der Abriss, der relativ kurzfristig erfolgen soll.

Weil das Bauwerk in die Denkmalliste eingetragen ist, wurde das Rheinische Amt für Denkmalpflege um Genehmigung gebeten, den Turm daraus zu streichen - was in der Zwischenzeit geschehen ist, und vom Bauausschuss am Donnerstagabend zustimmend zur Kenntnis genommen wurde.

SPD-Fraktionschef Hans-Egon Häring bedauerte zwar den Schritt, zeigte aber zugleich Verständnis dafür, dass sich die Bewohner von Hülsenbusch nicht in dem Umfang um eine Sanierung des Turmes hätten kümmern können. „Da haben sich viele an der Sanierung des Kirchturms beteiligt.“ Und er gab auch zu bedenken, dass sich die Stadt noch nicht einmal einen Mittagstisch in den Grundschulen leisten könne. Da sei eine Turmsanierung sicherlich das falsche Signal.