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Babystrich gibt es nicht

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WEILERSWIST. Erhebliche Unruhe gibt es laut der sachkundigen Bürgerin der FDP, Kati Schulz, in Metternich, seit sich dort angeblich ein „Babystrich“ etabliert habe. In einer Anfrage an Bürgermeister Armin Fuß forderte Kati Schulz die Behörden auf, sich der Thematik anzunehmen und sowohl das Jugendamt des Kreises sowie die Polizei einzuschalten. Junge Mädchen, so Kati Schulz, aus einer bestimmten Familie böten dort auf offener Straße Männern bereitwillig ihre Dienste an.

Völlig überrascht von dem Thema wurden offenbar Polizei und Kreisjugendamt. Stellungnahmen beider Behörden auf Anfragen der Kölnischen Rundschau kamen zum gleichen Ergebnis „Davon ist uns nichts bekannt.“ Man werde sich aber verstärkt um Aufklärung und um notwendige rechtliche Schritte kümmern.

Gestern rückte der Weilerswister Beigeordnete Dieter Spürck die Angelegenheit in ein etwas anderes Licht. Man wisse bei der Gemeinde sehr wohl um die Tatsache, dass es in Metternich ein junges Mädchen gebe, dem Gerüchte käufliche Liebe nachsagten. Allerdings gebe es dafür keinerlei konkrete Beweise. Dennoch habe die Gemeinde bereits frühzeitig über ihren Sozialarbeiter auch die Mitarbeiter des Kreisjugendamtes informiert und die Polizei verständigt. „Im Hinblick auf den Datenschutz kann ich zu der Sache nicht mehr sagen. Aber bislang gibt es weder Beweise noch entsprechende rechtlich verwertbare Aussagen“, so Spürck. Zudem wolle man auch vermeiden, dass Menschen zu Unrecht verunglimpft würden. Keinesfalls aber gebe es einen Babystrich in Metternich, so Spürck. (bz)