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Bürger in Bad Honnef sind die reichsten

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KÖLN. Jetzt ist es amtlich: Die rund 25 000 Bürger von Bad Honnef haben innerhalb der NRW-Kommunen die höchsten Einkommen. Zumindest statistisch gesehen. Denn das dort verfügbare Einkommen pro Kopf beträgt laut Statistischem Bundesamt 2004 durchschnittlich 47 101 Euro jährlich. Schon mit einem gehörigen Abstand dahinter rangieren auf Platz zwei die Menschen aus Issum im Kreis Kleve (37 055 Euro) und Schalksmühle im Märkischen Kreis (34 407). Die Rechen-Experten haben für ihre Tabelle die Einkommen der privaten Haushalte unter die Lupe genommen. Das verfügbare Einkommen entspricht dem Einkommen und Vermögensertrag abzüglich Steuern und Sozialabgaben. Der Schnitt aller 396 Städte und Gemeinden in NRW liege bei 18 383 Euro.

Sehr viel sparsamer müssen die Einwohner von Schöppingen bei Borken wirtschaften: Sie müssen mit 14 021 Euro auskommen. Damit haben sie kaum weniger als die Bürger von Windeck. In dem Ort, der wie Bad Honnef zum Rhein-Sieg-Kreis gehört, steht den Einwohnern im Jahr 14 782 zur Verfügung. Damit ist die ländlich geprägten Gemeinde in der Region Köln / Bonn die ärmste.

Reicher als der NRW-Schnitt und gleichzeitig reichste Kommune in ihrem Kreis sind in der Region Engelskirchen (Oberbergischer Kreis, 22 220), Hellenthal (Kreis Euskirchen, 18 760), Pulheim (Rhein-Erft-Kreis, 23 548) und Rösrath (Rheinisch-Bergischer Kreis, 23 342).

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