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Dortmunds Rose sieht sich selbst als schlechten Verlierer

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Berlin – Borussia Dortmunds Trainer Marco Rose hält sich selbst für einen schlechten Verlierer. „Ich könnte - pardon - kotzen, wenn ich verliere. Das war immer schon so”, sagte der 45-Jährige der „Sport Bild”. „Ich nehme jedes Spiel - und jede Niederlage - persönlich und mit nach Hause.” Der BVB-Coach weiß aber auch, was er dagegen tun kann: „Im Optimalfall verlierst du einfach nicht so oft.”

Nach dem Transfer-Coup mit Nationalspieler Niklas Süle, der im Sommer ablösefrei von Bayern München kommt, denkt Rose an weitere Verstärkungen. „Uns allen ist nicht verborgen geblieben, dass die vergangenen zwei Pandemie-Jahre den Club deutlich mehr als 100 Millionen Euro gekostet haben. Trotzdem sollten wir im Sommer versuchen, weiter am Kader zu arbeiten, gewisse Dinge zu optimieren”, sagte Rose. Vielleicht hole man „den einen oder anderen Spieler dazu, der uns hilft”, den erhofften Weg durchzuziehen.

Die bisherige Saison bezeichnete Rose als „suboptimal”. Der BVB ist in der Champions League und im DFB-Pokal raus, in der Meisterschaft aktuell mit neun Punkten hinter den Bayern Zweiter. Zuletzt gab es eine 2:5-Klatsche gegen Bayer Leverkusen. „Wir wissen, dass wir in Zukunft anders auftreten und einen anderen Fußball spielen müssen”, meinte der Trainer, der aber trotz der unbefriedigenden Situation „keine Frage der Einstellung” im Team sieht: „Die Jungs wollen, sonst landest du erst gar nicht als Profi in der Bundesliga.”

© dpa-infocom, dpa:220209-99-42258/2 (dpa)