Hamburg - Nach dem Weltdrogenbericht 2007 des UN-Büros fürDrogen und Kriminalität UNODC haben sich die Geschäfte mit Heroin,Kokain, Cannabis und Amphetaminen im letzten Jahr insgesamt nichtausgeweitet. Die Situation in Afghanistan ist allerdingsbesorgniserregend. Dort hat der Anbau von Schlafmohn, aus demRohopium und dann Heroin produziert wird, sowie von Cannabiszugenommen. Etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung konsumierenillegale Drogen, ein Großteil davon Cannabis. Fast ein Prozent istschwer drogensüchtig. Experten schätzen den jährlichen Umsatz mitillegalen Drogen auf mehr als 250 Milliarden Euro.
Hauptlieferant für Opium ist Afghanistan. Das Land am Hindukuschist für mehr als 90 Prozent der weltweiten Produktion verantwortlich.Abnehmer finden sich vor allem in Asien, Europa und Nordamerika.Kokasträucher gibt es überwiegend in Südamerika, von wo aus die DrogeKokain vor allem nach Nordamerika und Europa geschmuggelt wird. Zuden Hauptanbaugebieten für Cannabis zählen Afghanistan und Marokko.Insgesamt wird diese am meisten verbreitete Droge allerdings inmindestens 172 Ländern und Territorien angebaut. Amphetamine -synthetische Drogen wie Ecstasy - werden in Südostasien, Nordamerikaund Europa hergestellt. Die sogenannten Designerdrogen werden aufallen Kontinenten konsumiert.
(dpa)