BERGISCH GLADBACH. Lange wurde gemunkelt, gerätselt und vermutet. Jetzt steht fest, wer in der kommenden Session als Prinz, Bauer und Jungfrau durch die Gladbacher Karnevalssäle ziehen darf: Es sind Martin Hardenacke, Margit Strünker und Woldemar Hövel.
Aus Insider-Kreisen wurde bekannt, dass die drei vor wenigen Tagen bei einem Glas Sekt beisammensaßen und schließlich glückselig verkündeten: Jawohl, wir machen das! Und Prinzenführer Michael Hiltscher fiel ein Stein vom Herzen: Geschafft! Ein wunderbares Trifolium!
Prinz Martin II. ist im richtigen Leben selbstständiger Kaufmann sowie Event- und Radiomoderator. Der 45-Jährige ist mit Moni verheiratet und ein echter Gronauer Junge. Über sein künftiges Prinzendasein sagt er: Dass ich diese Chance bekommen habe, finde ich überwältigend.
Für Margit Strünker geht nach eigenen Angaben ein Traum in Erfüllung, wenn sie ab dem 11.11. als Jungfrau auftreten darf. Die Hausfrau und Mutter verehrt Marilyn Monroe, liebt Pferde und ihren Mann Heino.
Der dritte im Bunde ist Dr. Woldemar Hövel. Der 56-Jährige kann es immer noch nicht glauben: Dass das überhaupt und so schnell möglich geworden ist, überrascht mich immer noch. Hövel ist Diplom-Mathematiker, verheiratet mit Ehefrau Evelin und Steak-Fan.
Alle drei kommen aus dem Ortsteil Gronau und entstammen der Prinzengarde. Momentan arbeiten sie fleißig an ihrem Programm, das jede Menge Überraschungen beinhalten soll. Nach der glanzvollen Session meines Freundes Udo I. müssen wir uns schon gewaltig anstrengen, wenn wir es ihm erfolgsmäßig gleich tun wollen, meint der designierte Prinz.
Offiziell vorgestellt wird das neue Dreigestirn beim Abschied des noch amtierenden Trifoliums am Mittwoch, 8. November, im Gladbacher Rathaus. Den ersten informellen Auftritt haben die drei bereits an diesem Wochenende: Der Geschäftsführer der Kölnmesse Ausstellung GmbH Jan Pothof hat das künftige Gladbacher Dreigestirn spontan zum Besuch der Karnevalsmesse in Köln eingeladen und will Prinz Martin II., Jungfrau Margit und Bauer Woldi dort gebührend empfangen. (jf)