Kassel – Zahlreiche Menschen wollen dabei helfen, den durch mehrere trockene und heiße Sommer stark geschädigten hessischen Wald wieder aufzuforsten. Rund um den Internationalen Tag der Wälder, der traditionell am 21. März begangen wird, engagierten sich fast 1300 Freiwillige, wie der Landesbetrieb Hessen Forst am Montag in Kassel mitteilte. Borkenkäferbefall und Dürre hätten in den vergangenen Jahren ganze Waldbestände absterben lassen. Nun werden diese Flächen mit verschiedenen Baumarten neu bepflanzt. In diesem Jahr will der Landesbetrieb rund 5,5 Millionen kleine Bäume in den Boden bringen.
„Wir freuen uns sehr über die Bereitschaft der Menschen, uns bei dieser Mammutaufgabe zu unterstützen”, erklärte Malena Fernandez-Nora aus dem Forstamt Biedenkopf, wo bereits Ende vergangener Woche mehrere Hundert junge Bäume gepflanzt worden seien. Eine vernünftige Mischung klimarobuster Baumarten sei das Rezept für einen gesunden, zukunftsfähigen Mischwald. Auch in fast allen Forstämtern waren rund um den Internationalen Tag des Waldes Mitmach-Pflanzaktionen geplant. Seit dem ersten Dürrejahr 2018 waren im Staatswald der Forstverwaltung zufolge Schadstellen von rund 30.000 Hektar entstanden - etwa neun Prozent der Gesamtfläche.
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