Köln – Ein großflächiger Stromausfall hat in der Nacht zu Mittwoch kurzzeitig den Süden von Köln lahmgelegt. Um 2.45 Uhr habe es für kurze Zeit einen Spannungseinbruch aufgrund einer Störung in einem vorgelagerten Netz gegeben, sagte ein Sprecher des zuständigen Anbieters. Wie viele Haushalte von dem Stromausfall betroffen waren, konnte er zunächst nicht angeben.
Infolge des Ausfalls entstand nach Angaben der Polizei eine weit sichtbare Flamme in einer Raffinerie bei Köln. Ihr Verbrennungsrauch könne im ganzen Stadtgebiet für Geruchsbelästigung und Rußablagerung sorgen, warnte die Feuerwehr. Obgleich keine akute Gefahr bestehe, sollten Bürgerinnen und Bürger die Fenster und Türen geschlossen halten sowie auch Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten.
Wie die Firma Shell als Betreiber der Raffinerie am Morgen mitteilte, waren von dem Stromausfall die Anlagen am Standort Köln-Godorf des Energy and Chemicals Park Rheinland betroffen. In der Folge sei es zu der sichtbareren „Fackeltätigkeit mit Rauchentwicklung und Lärmemissionen” gekommen. Das Ereignis-Team von Shell habe dann die zuständigen Behörden informiert.
Laut Shell könne es auch in den kommenden Tagen aufgrund der Wiederinbetriebnahme der Anlagen immer wieder zu Fackeltätigkeiten kommen. „Die Fackel ist für die Sicherheit einer Raffinerie unverzichtbar und gesetzlich vorgeschrieben. So können zum Beispiel beim An- und Abfahren von Anlagen größere Mengen Gas entstehen, die von der Fackel sicher verbrannt würden”, teilte der Shell-Sprecher für den Energy and Chemicals Park Rheinland, Jörg Nielsen, mit
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