EUSKIRCHEN. Es wird der Generationswechsel in der Kundschaft werden: Das Modehaus Erba macht dicht, dafür öffnet die Kette Pimkie in dem Gebäude an der Ecke Neustraße / Berliner Straße bald seine Pforten.
Während Erba-Kunden laut Inhaber Frank Erven altersmäßig hauptsächlich unter der Kategorie 40 aufwärts firmieren, konzentriert sich der französische Modekonzern auf die Mädchen und jungen Damen im Alter von 15 bis 25 Jahren.
Und Pimkie kommt nicht allein: Das Unternehmen teilt sich das Erdgeschoss mit dem englischen Mobilfunkanbieter The Phone-House - übrigens in Sichtweite der Filiale des Mitbewerbers T-Mobile.
Kurz nachdem Frank Erven am Abend des 14. Juni das letzte Mal die Türen abschließen wird, sollen die Umbauarbeiten seiner neuen Mieter beginnen.
Für den 64-Jährigen wird es kein leichter Gang sein: Seit 1815 gibt es Erba in Euskirchen. Erven, der das Geschäft in der fünften Generation führt: Es ist nicht leicht. Doch die wirtschaftliche Lage lasse keinen anderen Schritt zu: Unser Kundenspektrum übt angesichts der konjunkturellen Lage verstärkt Konsumverzicht. Sieben Mitarbeitern, die derzeit noch im Räumungsverkauf aktiv sind, musste gekündigt werden. Die Neuen in Euskirchen:
PIMKIE
630 Filialen in zehn europäischen Ländern führt das Unternehmen, das nun bald auch in Euskirchen einen Laden eröffnen wird. Laut Firmenangaben beschäftigt Pimkie 6660 Mitarbeiter und widmet sich dem Handel der Modevertriebsmarke für Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 25 aller Kulturen.
PHONE-HOUSE
Der Mobilfunkanbieter hat nach eigenen Angaben über eine Million Kunden in Deutschland, um die sich 700 Mitarbeiter kümmern. In diesem Jahr will das Unternehmen in der Bundesrepublik auf 150 Shops expandieren.