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Freie Bahn für Radler

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Ganz sportlich gaben sich gestern die Bezirksvorsteher von Rodenkirchen und Porz, Gabriele von Dombois und Horst Krämer. Mit ihren Drahteseln eröffneten sie die neue Fahrrad-Auffahrt an der Rodenkirchener Brücke offiziell. Sie führt auf Rodenkirchener Seite von der nördlichen Fahrbahn hinunter zum Platz unter der Brücke am Heinrich-Lübke-Ufer. Auf Poller Seite gibt es eine solche Auffahrt bereits seit zwei Jahren, so dass Fahrradfahrer die Brücke jetzt überqueren können, ohne ihr Rad über Treppen schieben oder tragen zu müssen.

„Damit kommen wir uns näher“, freute sich Dombois, und Krämer ergänzte: „Das Wasser kann uns nicht trennen.“ Ein halbes Jahr haben die Bauarbeiten an dem neuen Fahrweg gedauert, seit Januar ist er fertig. Gekostet hat er etwa 860 000 Euro, gab Klaus Harzendorf an, Leiter des Straßenverkehrsamtes. Etwa 80 Prozent der Kosten übernahmen Bund und Land, den Rest bezahlte die Stadt. Harzendorf hofft, dass solche Erleichterungen noch mehr Kölner zum Radeln bringen. „Die Fahrradfahrer haben in Köln einen Anteil von 16 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen. Das ist zwar schon viel im Vergleich zu anderen Städten, aber wir wollen auf 20 Prozent kommen.“

Besonders freute sich der Rodenkirchener Bürgeramtsleiter Reiner Lindlahr über die neue Auffahrt: Er kommt aus Porz und will in Zukunft möglichst oft „den Verkehr auf der Brücke um zumindest ein Auto reduzieren.“ (chn)