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Goldrausch im Kellerrestaurant

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In den 1980er Jahren residierten gastronomische Betriebe häufig im Untergeschoss. Es war die Zeit, in der Lokale mit schummriger Atmosphäre sehr beliebt waren. In Lohmar haben Nicole und Tom Inden-Lohmar mit ihrem Restaurant Kellergold eine Renaissance eingeleitet. „Es wird Zeit für eine Neuauflage“, dachte sich das Betreiberduo und fand in den Räumen der ehemaligen Pizzeria „Pinocchio“ am Frouardplatz eine geeignete Lokalität. Tom Inden-Lohmar, der mit seiner Firma „The Soulmanagers“ Konzepte für Restaurants und Hotels im In- und Ausland entwickelt, stellt sein eigenes Gastroprojekt unter das Motto „Alles Gute kommt von unten!“ Die Farbe Gold ist dabei ein Leitmotiv.

Was beim goldfarbenen Anstrich der Wände beginnt, setzt sich bei der Auswahl der Getränke fort. Gelbe und rotgoldene Biere wie das malzige Peters Kölsch und das feinherbe Hoevels Original fließen aus den Hähnen. Die Weinauswahl setzt auf die Attraktivität deutscher Tropfen. Hauptdarsteller in der Küche ist neben Küchenchef Markus Schlag die Kartoffel. „Wir sind aber kein typisches Kartoffelrestaurant“, sagt Schlag. Der junge Koch konzentriert sich vielmehr auf die Zubereitung moderner Interpretationen rund um die Kartoffel. Dazu gehören Vorspeisen wie die „Goldstückchen“. Lohmarer Wildschinken (3,50 Euro), zwei Currywürstchen mit hausgemachter, scharfer Himbeersauce (4,90) oder drei Reibeküchlein mit Zwiebel-Crème-fraîche & Apfelchutney (3,90 Euro) werden ähnlich wie Tapas in spanischen Lokalen angeboten. Die Goldstückchen lassen sich prima mit einer Portion japanischem Kartoffel-Gurkensalat oder hausgemachten Home-Fries mit Kräuterquark (jeweils 2,90 Euro) kombinieren.

Wer sich nicht festlegen kann, entscheidet sich vielleicht für den „Goldrausch“ - verschiedene Goldstückchen, die vom Küchenchef für 13,90 Euro zusammengestellt werden. Der rheinische Klassiker Himmel un Aäd versteckt sich wie Kartoffelklöße mit Edelpilzragout (jeweils 7,90 Euro) oder Gnocchi mit Hühnchenbrust und Gorgonzolasauce (9,40 Euro) unter der Überschrift „Tellergold“.

Die Atmosphäre des Kellerrestaurants wird von gedämpftem Licht, einer trendig gestylten Theke sowie modernen Möbeln bestimmt. Drei Ethanol-Kamine dürften im Winter für heimelige Stimmung sorgen. Im Sommer verfügt das Restaurant über eine Terrasse sowie über einen weiteren Raum im Erdgeschoss.

Wer die Entstehungsgeschichte des Kellergolds verfolgen möchte, kann Anfang des kommenden Jahres auf dem Fernsehsender VOX über zwölf Folgen („Mein Traum vom Restaurant“) sehen, wie sich eine italienische Pizzeria in das Kellergold verwandelt.

Geöffnet ist vorerst mittwochs bis sonntags ab 18 Uhr, Frouardplatz, Lohmar, 0 22 46 / 3 03 80 38.

Drei Monate dauerte der Umbau des ehemaligen Waldcafés in Troisdorf. Nun erstrahlen die großzügigen Räumlichkeiten in neuem Glanz. Viele bunte Lichter und ein langer roter Teppich weisen den Weg zum Eingang. Hier ist das chinesische Restaurant Kaiser Garten eingezogen. Gastgeberin Xiu Fang Zhao verfügt über mehr als 150 Sitzplätze.

Im Mittelpunkt des Angebots stehen Buffets. Montags bis samstags bittet der Kaiser Garten zum Mittagsbuffet (12 bis 14.30 Uhr). Noch größer ist die Auswahl am Abend. Das chinesische Buffet mit mongolischem Grill (15,50 Euro) findet täglich von 17.30 bis 22.30 Uhr und am Sonntagmittag statt. Neben Vorspeisen, Suppen und Desserts können die Besucher abends Fisch und Fleisch wählen, die dann von den Köchen vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Darüber hinaus bietet der Kaiser Garten eine große Auswahl an Speisen aus der Karte.

Besuchen können Sie das Restaurant montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr und von 17.30 bis 23 Uhr, samstags und sonntags von 11.30 bis 23 Uhr, Troisdorf, Altenrather Straße 51.

In Neunkirchen-Seelscheid betrieb Lorenzo Sanseleppo bis vor kurzem ein italienisches Feinkostgeschäft. Nun ist er nach Lohmar umgezogen und hat sein Konzept erweitert.

Neben Olivenöl, Balsamico, Wein, Pasta, Schinken oder Käse aus der Heimat Lorenzos gibt es im kleinen Bistro Da Lorenzo täglich wechselnde Speisen. Dazu zählen stets mindestens zwei Pastagerichte wie Ravioli mit Salbei oder Farfalle mit Lachs (jeweils für 6,50 Euro) sowie ein Fisch- oder Fleischgericht zum Beispiel Muscheln in Weißweinsauce (8 Euro). Wer lieber Vorspeisen isst, wählt einen Teller mit verschiedenen Antipasti für fünf Euro.

Alkoholische Getränke sind an den zehn Sitzplätzen zwar tabu, allerdings ist es möglich, einen der vielen zum Verkauf angebotenen Weine zu verkosten. Hinterher empfiehlt sich ein leckerer Espresso oder Capuccino der renommierten Firma Ionia.

Offen ist montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr, Kirchstraße 12, Lohmar, 0 22 46 / 3 01 47 74.