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Große Feier für den Meister

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WIMBACH / NÜRBURG. Der Wimbacher Elektromeister Jürgen Müller konnte in diesem Jahr wieder sehenswerte Erfolge verbuchen: In der Open-Streetbike-Meisterschaft wurde er Deutscher Meister, in der Deutschen Seriensportmeisterschaft holte er den Vizetitel.

Grund genug, mit seinem in Müllenbach angesiedelten Fan-Club, mit Rennfahrerkollegen und Freunden nach abgeschlossener Saison richtig zu feiern. Und so trafen sich in der Nürburger Motorsportbar „Start- und Ziel“ rund 60 Motorsportbegeisterte, um ihren Star hochleben zu lassen.

Blickfang der Veranstaltung war das Siegermotorrad Müllers: Eine LKM-Suzuki GSX-R 1000 im Renntrimm, die mitten in der Motorsportbar auf der Laderampe eines betagten Chevrolet Pick-Up thronte. Der Jürgen-Müller-Fanclub hatte keine Mühen gescheut, eine tolle Atmosphäre zu zaubern, und besonders Vorsitzender Gottfried „Stropp“ Behrens aus Müllenbach glänzte mit der Moderation des Abends.

Viele Überraschungen hatte er parat, darunter eine lustige Tombola, bis er dann ganz „offiziell“ wurde. Ganz feierlich und unter viel Beifall beglückwünschte er Jürgen Müller noch einmal zu seinem Erfolg, vergaß auch nicht die Leistungen des langjährigen Teammechanikers Karl-Heinz Schmitz und Müllers Freundin Sonja, die ebenfalls bei allen Rennen unterstützend dabei ist. Die Stimmung war durchweg fröhlich, das große Buffet kaum zu bewältigen.

Unter den Gästen waren nicht nur Müllers Motorradkollegen, sondern auch die schnelle Nürburger Autorennfahrerin Sabine Schmitz und BMW-Motorradsportleiter Ossi Kragl, mit denen Müller beim 24-Stunden-Rennen im Mini-Cooper auch auf vier Rädern eine tolle Vorstellung geboten hatte.

Zur Saison 2004 befragt, erklärte Müller, er werde auf jeden Fall wieder die beiden Rennklassen bestreiten. Auf welchem Motorrad stehe derzeit aber noch nicht fest. „Ein Wechsel zu Kawasaki ist möglich“, so Müller, der wieder mit Unterstützung des Motorradspezialisten Hennes Löhr rechnen kann. (col)