BAD MÜNSTEREIFEL. Es war der schlimmste Tag im Leben von Hannelore Prinzessin von Auersperg. Vor genau 30 Jahren verunglückte sie mit ihrem Auto in der österreichischen Heimat schwer. Der Wagen überschlug sich mehrfach - Hannelore überlebte.
Mit unzähligen Knochenbrüchen musste sie monatelang das Krankenbett hüten. Dass sie den Unfall überlebt hat, schreibt die fromme Ehefrau von Volkssänger Heino der Gnade Gottes zu.
Dieser Tag jährte sich jetzt zum 30. Mal. Gemeinsam mit Heino, einigen Münstereifelern und Jürgen Drewermann reiste sie in die Nähe von Neapel. Die Italienreise führte die Pilger in die Heimat des Heiligen Pater Pio.
Inzwischen ist Familie Heino wieder in der Heimat. Im Münstereifeler Café hatte es zwischenzeitlich Irritationen gegeben. Anonyme Anrufe und Briefe sorgten für Aufregung. Es hieß sinngemäß, dass es nach dem Ausscheiden von Heino-Kompagnon Walter Büchel im Rathaus-Café drüber und drunter zugehe. Weiter hieß es, dass Personal müsse täglich mehr als zehn Stunden schuften.
Bei uns ist alles in bester Ordnung, erklärte Heino zu den Vorwürfen. Im Café könnten sich nach wie vor junge Menschen mit guten Umgangsformen und Geschick einige Euro verdienen. Für die anonymen und unwahren Beschuldigungen hat der Sänger kein Verständnis.
Ich bleibe Münstereifeler, beteuerte Heino erneut. Wie berichtet, sei der Bericht einer Boulevardzeitung, er ziehe mit Hannelore nach Kitzbühel, unwahr. Darüber freute sich Kurstadt-Bürgermeister Achim Bädorf ganz besonders. Da habe die Stadt aufgeatmet, meinte er. Bädorf weiter: Münstereifel wird von Jahr zu Jahr attraktiver. Daran hat Heino einen sehr großen Anteil.
Übrigens: Auch prominente Volkssänger werden alle Jahre wieder älter. Am 13. Dezember wird Heino 65. Jahre. Dies will eine deutsche Fernsehanstalt mit einer Heino-Show ganz groß feiern. (pws / eb)