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„Hier herrscht eine geniale Atmosphäre“

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Jubelnd und klatschend feuerten die Teilnehmer der Wipperfürther Stadt-Schwimm-Meisterschaften ihre Mitschüler an. Die versuchten derweil, die 25 Meter langen Bahnen im Walter-Leo-Schmitz-Bad möglichst schnell zu durchqueren. Ob Vereinsmitglieder oder Schüler - alle Teilnehmer hatten am Samstagvormittag nur ein Ziel: Den Stadtmeistertitel zu gewinnen. „Hier herrscht eine geniale Atmosphäre. Ich war sogar überraschend zwei Sekunden schneller als im vergangenen Jahr, obwohl ich nicht sonderlich viel trainiert habe“, sagte Bürgermeister Guido Forsting .

Insgesamt nahmen 109 Einzelschwimmer und 34 Staffeln an dem Wettkampf teil. „Wir sind sehr zufrieden, in diesem Jahr hat sich die Anzahl der gemeldeten Staffeln verdoppelt“, sagte der zweite Vorsitzende des DLRG Wipperfürth, Olaf Berghaus . Unter besonderer Anspannung standen die Schüler und Lehrer der KGS Agathaberg, denn für sie ging es darum, den Wanderpokal zu verteidigen. „Wenn wir auch in diesem Jahr den Pokal für die meisten Meldungen gewinnen, dürfen wir ihn behalten. Das spornt die Schüler natürlich besonders an“, sagte der Schulleiter Stephan Wittkampf .

Dieser trat fast mit der Hälfte seiner Schülerschaft - nämlich 49 Schülern - bei dem Schwimmwettkampf an. Der 16-Jährige Leo Trei und der 15-Jährige Mario Ussia schwammen für die Realschule Wipperfürth: „Wir haben über 50 Meter und 100 Meter Brust, sowie am Hindernisschwimmen teilgenommen.“ Bei der Siegerehrung, die der erste Vorsitzende des Stadtsportverbands Günter Stein zusammen mit Olaf Berghaus vornahm, stieg die Anspannung unter den Teilnehmern. In den Disziplinen 25 Meter Brust und Freistil wurde in der Altersklasse 10 Justin Ufer von der KGS Agathaberg mit einer Zeit von 49,72 Sekunden - die aus beiden Wettkämpfen addiert wird - Stadtmeister. Bei den Mädchen schwamm sich Frederike Kurth für die Wipper-Schule mit 46,76 Sekunden zum Titel.

Bei den Elf- und Zwölfjährigen setzte sich Pascal Kratzke vom TV Wipperfürth über 50 Meter Brust und 25 Meter Freistil mit einer Zeit von 1:03,96 Minuten gegen seine zehn Konkurrenten durch. Mit ihm freute sich Lina Bremer vom TV Wipperfürth über ihren Sieg, die mit 1:12,51 Minuten Stadtmeisterin wurde.

In der Altersklasse 13 / 14 traten die Teilnehmer im 50 Meter Hindernis und Freistil gegeneinander an. Johannes Förster vom SV Thier schwamm 1:11,42 Minuten und holte damit den Titel. Bei den Mädchen gewann Luka Merschmann vom TV Wipperfürth mit einer Zeit von 1:16,73 Minuten. In der Altersklasse 15 / 16 gewannen Cedric Kan schat, der für die Realschule Wipperfürth antrat, sowie Elena Berg , die für den DLRG an den Start ging.

Im Einzelwettkampf der 17- und 18-Jährigen durfte sich Jonas Biesenbach von der DLRG über den Sieg freuen. In der Altersklasse 25 vertritt Nico Reinhard , ebenfalls von der DLRG den Titel. In der offenen Altersklasse holte sich Bürgermeister Guido Forsting mit einer Zeit von 1:56,38 Minuten den Stadtmeistertitel.

Bei den Staffeln gewannen in der Altersklasse 10: Carina Merkulow , Nikolas Diaczyszyn , Maxim Bergen und Ronja Schmidt für die EGS Albert-Schweitzer. Bei den Mädchen holten sich Jil Clemens , Clara Steinbach , Antonia Klöckner und Leonie Metzner von der KGS Agathaberg den Titel. In der Altersklasse 11 / 12 gewannen Lina Bremer , Greta Merschmann , Justus Klockner und Pascal Kratzke für den TV Wipperfürth. Bei den Mädchen setzten sich Svenja Dörnbach , Lisa Grünwald , Nadine Ellinghaus und Greta Billstein für die Wipperfürther Realschule durch. In der Altersklasse 14 / 15 gewannen die Staffel Elina Tschubur , Luka Merschmann , Caroline Blumberg und Jonathan Lessing für den TV Wipperfürth. Bei der weiblichen Staffel derselben Altersklasse hatten Alina Czogalla , Alicia Müller , Hannah Sieg und Nadine Herkenrath von der Realschule Wipperfürth Grund zur Freude.

Den Pokal für die quantitativ höchste Beteiligung, sowie einen Scheck über 150 Euro gewann dann tatsächlich die KGS Agathaberg, die somit zum dritten Mal in Folge den Titel holte und den Pokal nun behalten darf. Bei den Vereinen ging der Pokal, sowie das Fördergeld an den TV Wipperfürth. (ths)