Der Ursprung: Gegründet wurde das Unternehmen von David Abercrombie. Er machte 1892 einen Campingladen am Hafen von Manhattan auf. Wenig später stieß Ezra Fitch hinzu, der zu jener Zeit Rechtsanwalt war, sich in seinem Job aber langweilte. Er genoss es, draußen zu campen und stieg in das Geschäft mit David Abercrombie ein. 1904 wurde der Name Abercrombie & Co. offiziell zu Abercrombie & Fitch.
Die Abercrombie-Gruppe: Zu dem börsennotierten Modeunternehmen gehören auch noch die Marken Hollister Co., Gilly Hicks und Ruehl. Letztgenannte wurde jedoch im Januar 2010 eingestellt. Weltweit gibt es insgesamt gut 1000 Filialen. Typisches Merkmal von A&F-Klamotten sind der Elch und der Vintage-Look. Das ist ein bestimmtes Verfahren, das die Kleider abgenutzt und verwaschen aussehen lässt. Typisch für Hollister ist die Möwe.
Der Erfolg: Wirklich erfolgreich ist Abercrombie erst, seitdem Mike Jeffries 1992 zum Chef des Unternehmens geworden ist. Jeffries machte A&F zu einer jungen Lifestyle-Marke für 18- bis 22-jährige College-Studenten. Inzwischen sind die Produkte in allen Altersklassen beliebt - nicht zuletzt auch bei Prominenten.
Der Vertriebsweg: Abercrombie und Hollister-Produkte werden offiziell nur in den Onlineshops und den Filialen vor Ort verkauft. Vorsicht: Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen gefälschte Kleidung angeboten wird. Wer sicher sein will, sollte bei den offiziellen Firmenseiten direkt bestellen. (svw)