Günstig nahe der B 256 gelegen ist Gut Segenborn bereits die dritte Adresse, an der oberbergische Verbraucher sich am Automaten rund um die Uhr mit frischer Milch eindecken können. Auf gleiche Weise bringen schon jetzt Milchbauer Bruno Wiese an der Engelskirchener Straße 43 in Schnellenbach und der Hof Berger in Wipperfürth-Bruch, Müllensiepen 3, ihr Produkt an den Mann. „Wie alles, was unseren Mitgliedern höhere Erträge bringt, begrüßen wir natürlich auch diese Art der Vermarktung“, betont Michael Braun vom Bund Deutscher Milchviehhalter.
Entscheidend sei jedoch ein verkehrsgünstiger Standort, der viel Publikumsverkehr garantiere: „Da wo bereits ein gut laufender Hofladen besteht, ist ein Automat sicher ein Überlegung wert.“ Meist könne die Direktvermarktung aber nur ein Zubrot sein. Deshalb favorisiere sein Verband die Vermarktung der „fairen Milch“, die es seit Herbst in den Supermärkten gibt. (mif)