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Idyllisches Domizil im Wald

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WINDECK. Den 100. Geburtstag ihres Domizils feierten die Bewohner des St.-Antonius- Seniorenhauses, das im Windecker Ländchen ebenso unter seinem ursprünglichen Namen „Haus Schöneck“ bekannt ist. Seit dem vergangenen Jahr steht die Einrichtung in der Trägerschaft der Franziskus Hospital und Pflegezentren gGmbH, die seinerzeit das Haus von der insolventen Refugium-Gesellschaft übernahm. Wie Hausleiter Uwe Schernus in seiner Begrüßung sagte, seien die Besitzverhältnisse noch nicht abschließend geklärt, jedoch strebe der Orden der Franziskanerinnen von der Heiligen Familie den Erwerb an.

Das herrschaftliche Landhaus Schöneck wurde 1903 erbaut und war Mittelpunkt eines landwirtschaftlich genutzten Gutes, das sich damals rasch zum zweitgrößten und bedeutenden Anwesen in Schladern entwickelte. 1908 gelangte es als Schenkung des preußischen Staates in den Besitz der Familie Rive, die es 1938 wieder verkaufte. In den 50er Jahren war das Haus Erholungsstätte des Müttergenesungswerkes, anschließend diente es dem Kneippkurverein. Ab den 70er Jahren privates Altenheim, wurde es 1997 von der Refugium-Gruppe übernommen

Als Idyll präsentierte sich das mitten im Wald gelegene Haus Schöneck an seinem Geburtstag. Vor dem Eingang hatten es sich die meisten der 24 Bewohner, pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren, bequem gemacht, um bei Musik und einem Unterhaltungsprogramm mit ihren Verwandten und vielen der 18 Mitarbeiter zu feiern. Reichen Applaus spendeten sie der Jazztanzgruppe des TV Rosbach (Leitung Silke Kössinger), die als adretter Farbtupfer mehrere Tänze auf die Rasenfläche zauberte. (loi)