Abo

InfokastenLielischkies Karriere beim WDR

1 min

Nach zwei Wochen an der afghanischen Front im Pandschir-Tal geriet das Flugzeug mit dem ARD-Korrespondenten Udo Lielischkies in einen Sandsturm und musste notlanden. Zunächst herrschte Ungewissheit, ob man im feindlichen Taliban-Gebiet gelandet war. Doch das Team hatte Glück und konnte sogar filmen. (Foto: privat)

Beim WDR in Köln begann Udo Lielischkies als freier Mitarbeiter. 1980 gelang der Einstieg als Redakteur in der Wirtschaftsredaktion des Hörfunks. Aber er musste damals auch den Verkehrsfunk durchsagen und bei Alfred Zerban Autotests durchführen. Später moderierte er beim „Morgenmagazin“ , danach recherchierte er für „Quintessenz - Fakten für Verbraucher“ und die Redaktion von „Markt“ .

1994 bot ihm der WDR an, unter Studioleiter Wolfgang Klein Korrespondent in Brüssel zu werden. 1999 erhielt er einen Goldenen Gong für die Berichterstattung über den mysteriösen Flugzeugabsturz einer israelischen B 747 auf eine Wohnsiedlung in Amsterdam. Anschließend ging er als Korrespondent nach Moskau und war bei zum Teil gefährlichen Einsätzen in Bosnien, Kosovo, Tschetschenien und Afghanistan dabei. Sein Film „Russische Treibjagd - Das Ende einer Reporterin“ wurde für den Deutschen Fernsehpreis 2002 nominiert.

Derzeit ist Lielischkies Korrespondent in Washington, sein ehemaliger Vorgesetzter in Moskau, Thomas Roth, arbeitet gleich nebenan im ARD-Studio New York. (pe)