Abo

KranhäuserTraumblick und Brötchen-Service

2 min

Spektakulärer Ausblick aus einem der Kranhäuser. (Bild: Gauger)

Köln – Am Zollhafen 12. So unspektakulär klingt Kölns neue Top-Adresse im Rheinauhafen. Umso spektakulärer die Aussicht aus den oberen Etagen des 64 Meter hohen Wohnkranhauses. Von dort haben die Bewohner alles im Blick: Dom, Rhein, Hafen und Osterkirmes. Eine Aussicht, die für den nicht unerheblichen Verkehrslärm bei geöffnetem Fenster durchaus entschädigt.

Auf 4200 bis 8000 Euro beziffert Sascha Clausenius von der Pandion-Vertriebsgesellschaft die Quadratmeterpreise für die Luxusdomizile, darunter vier Penthäuser. Trotzdem: Noch vor Fertigstellung des Rohbaus waren 124 der 133 Wohnungen vergeben, inzwischen sind alle weg. Verkaufsvolumen: 76,5 Millionen Euro. 65 Prozent der Wohnungen würden von den Eigentümern genutzt. „Über die Käuferstruktur dürfen wir leider nichts sagen“, so Pandion-Geschäftsführer Klaus Verhufen. Nur soviel: Es seien „die gehobenen Einkommenschichten“ und „viel Prominenz“ - wie Lukas Podolski.

Die Mieten liegen laut Clausenius zwischen 14 und 20 Euro pro Quadratmeter. Ein Concierge-Dienst sorgt für die Sicherheit - und erfüllt alle erdenklichen Wünsche: Brötchen holen, Auto waschen, Tiere betreuen. Einige der Leistungen seien in den Betriebskosten - 3,50 Euro pro Quadratmeter - enthalten, so Clausenius. Zu den technischen Raffinessen in den Wohnungen auf 18 Etagen gehören Sprinkleranlagen, Bodenkühlung im Sommer und Funkschlüssel. Die von manchen Eigentümern gewünschten Sonderausstattungen „können Sie sich nicht vorstellen“, so Clausenius. Fernsteuerung der gesamten Elektronik übers iPod, Dampfsauna, Heimkinosysteme, Salzwasseraquarium. Auf Gemeinschaftseinrichtungen wie Sauna und Schwimmbad sei dagegen bewusst verzichtet worden. „Besonders bei den Nebenkosten sind die Leute ganz, ganz knauserig“, weiß der Wohnungsverkäufer aus Erfahrung. (KE)