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Lektionen für EinsteigerKölsche Sproch, höösch oder flück

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Köln – Beim Übersetzen der neuen Dialoge mit Zuff, Drügg un Co. om Maat, em Zolonische oder op der Arbeid sollen die Leser auch ihren Spaß haben. Dabei machen die Illustrationen von Gerda Laufenberg die Sache noch anschaulicher.

Mit Blick auf die Grammatik sind zwar manche „not amused“, weiß Dr. Hans-Georg Bögner als Geschäftsführer der SK Stiftung Kultur . Die Stiftung gibt mit ihrer Akademie för uns kölsche Sproch den Kölschkurs heraus, erschienen ist das Buch wieder im Bachem Verlag. Übungen und Vokabelteile mit Lautschrift inklusive. Praktisch: Das Lösungsheft liegt bei. Neu auf den Markt kommt jetzt die CD mit dem Intensivkurs.

Seit 1983 ist die Kölsch-Akademie am Start, 600 Interessierte nehmen jährlich an den Angeboten vom einfachen Kurs bis zum Kölsch-Diplom teil. Die Teilnehmer werden zusehends jünger, es kommen immer mehr Imis, die die Sprache lernen wollen. „Das ist kein Dialekt.“ Eine Sprache, die kaum ein Einwohner wirklich perfekt beherrscht, Probleme haben die meisten bei der kölschen Sprachmelodie und fehlenden Vokabeln.

„Vor allem etliche Ältere können es sehr gut, auch hier geborene Jugendliche mit Migrationshintergrund.“ Zu neuen Plänen der Akademie im Mediapark gehört es, einen kölschen Liedserver zu erstellen. Auch ein kölsches Navigationsprogramm kann sich Bögner gut vorstellen, frei nach dem Hit „Links eröm, rechts eröm“. (MW)

Mer liere Kölsch - ävver höösch, Bachem Verlag, 24,95 Euro. CD Mer liere Kölsch - ävver flöck“ 12,95 Euro.