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Mord an Prostituierter wegen 40 Euro

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BIELEFELD. Blutspuren an seinem weißen Auto haben einen Fleischergehilfen in Bielefeld nach dem Mord an einer 31-jährigen Prostituierten verraten. Er wurde kurz nach der Tat festgenommen und legte ein umfassendes Geständnis ab. Wie die Bielefelder Polizei gestern mitteilte, hatte der Fleischergehilfe sein Opfer in der Nacht zu gestern mit zahlreichen Messerstichen getötet, weil sie sich geweigert hatte, den vereinbarten „Liebeslohn“ von 40 Euro wieder herauszugeben.

Nach der Tat trug der Messerstecher sein stark blutendes Opfer in den Kofferraum des Wagens und wollte wegfahren. Doch beim hastigen Zurücksetzen platzten zwei Reifen. Als er gerade dabei war, den ersten zu wechseln, sahen Zeugen ihn und sein blutverschmiertes weißes Auto und alarmierten kurz die Polizei.

Die Beamten fanden im Kofferraum die nackte Leiche des Opfers. Nach Angaben der Staatsanwältin Ina Leinkauf gestand der Mann bei seiner Vernehmung, die Frau auf dem Straßenstrich in der Nähe des Bielefelder Bahnhofes angesprochen zu haben. Nach dem Verkehr habe er sein Geld zurück haben wollen. Als die Prostituierte sich weigerte, stach der Fleischergehilfe nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit zwei Fleischer-Messern beidhändig auf sein Opfer ein. Die Frau erlitt dabei schwere Stichwunden in Lunge, Leber und Herz.

Die Messer habe er schon lange bei sich gehabt, weil er sie habe schärfen lassen wollen, sagte der 34-Jährige in der Vernehmung. Die Ergebnisse der Obduktion deckten sich mit der Schilderung des Täters, betonte die Staatsanwältin. Die Frau sei innerhalb weniger Minuten verblutet - möglicherweise im Kofferraum des Wagens. (ap)