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NigeriaTeil der von Boko Haram entführten Schüler ist frei

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Nigeria Eltern der entführten Schüler

Familien der in Kankara entführten Schüler warten auf Neuigkeiten.

Kankara – 344 im Nordwesten Nigerias entführte Schüler sind nach Behördenangaben freigelassen worden. „Wir danken Gott, dass sie freigelassen wurden“, sagte Ibrahim Katsina, ein Sicherheitsberater des Gouverneurs des Bundesstaats Katsina, der Nachrichtenagentur afp am Donnerstag. Zuvor hatte ein Assistent des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari auf Twitter mitgeteilt, die Schüler seien „gerettet“ worden.

Ob damit sämtliche Schüler freikamen, ist bislang unklar. Aus Sicherheitskreisen hieß es, ein Teil der Kinder sei noch in den Händen der Entführer.

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Am vergangenen Freitag waren hunderte Schüler einer weiterführenden Jungen-Schule nördlich der Stadt Kankara im Bundesstaat Katsina entführt worden. Später reklamierte die Islamistengruppe Boko Haram die Tat für sich. Die genaue Zahl der Vermissten war unklar. Die Behörden sprachen von 333 entführten Schülern, Einheimische in Kankara von mehr als 500 Entführten.

Boko Haram kämpft für islamistischen Gottesstaat

Der Angriff fand hunderte Kilometer vom eigentlichen Aktionsgebiet von Boko Haram entfernt statt und erinnert an die Entführung hunderter Schülerinnen in Chibok im Jahr 2014. Boko Haram bewegt sich normalerweise im Nordosten des Landes rund um den Tschadsee.

Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. In den vergangenen Wochen verübte die Dschihadistengruppe zahlreiche Gräueltaten. (afp)