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Pfarrer Bellinghausen tot

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HENNEF. Trauer und Bestürzung hat der plötzliche Tod von Pfarrer Michael Bellinghausen (58) ausgelöst. Der Leiter des Seelsorgebereichs Geistingen / Hennef / Rott starb am Gründonnerstag unmittelbar nach einer Herzoperation in der Kölner Universitätsklinik. Er wird am Montag, 31. März, 14.30 Uhr, nach einem Requiem mit Weihbischof Dr. Heiner Koch in der Pfarrkirche St. Simon und Judas auf dem Friedhof an der Steinstraße beigesetzt. Am Abend zuvor, 30. März, 19 Uhr, findet in derselben Kirche eine Totenvesper statt.

Michael Bellinghausen wurde 1989 zum Priester geweiht. Viele Jahre wirkte er als Kaplan an St. Laurentius Windeck-Dattenfeld; dort hat er maßgeblich mit dazu beigetragen, dass mehrere junge Männer sich seither ebenfalls für den priesterlichen Dienst entschieden haben. Von der Sieg wechselte er ins Bröltal und wurde Pfarrer an St. Maria Magdalena in Ruppichteroth-Schönenberg. Im Jahre 2002 trat er die Nachfolge von Christoph Watrinet als Pfarrer von St. Simon und Judas in Hennef an, seit Anfang des Jahres 2008 war er Leitender Pfarrer des Seelsorgebereichs Geistingen / Hennef / Rott. Seinen letzten Gottesdienst in Hennef zelebrierte er am Passionssonntag, 9. März. Einen Tag später wurde der bereits schwer kranke Seelsorger in das Krankenhaus in Köln-Merheim eingeliefert. Wegen eines chirurgischen Eingriffs am Herzen wurde er in die Universitätsklinik verlegt. Die Leitung der Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern übernahmen Pfarrvikar Leo Vetter-Diez und Monsignore Adolf Opheys.

Pfarrer Bellinghausen hat, so die Beobachtung von Kirchenmitgliedern, sich trotz schwerwiegender gesundheitlicher Beeinträchtigungen „mit großer Hingabe“ für die Belange von St. Simon und Judas sowie die Zusammenarbeit mit den übrigen Pfarreien im Seelsorgebereich eingesetzt. Er förderte nach Kräften die Kirchenmusik und setzte sich sehr für die Belange der Messdiener und Jugendlichen ein. Die von ihm geplante Armenküche konnte er nicht mehr verwirklichen. (uto)