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Polizei-Fortbildung: Gute Zusammenarbeit mit der Presse

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Wiesbaden – Für eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit zwischen Polizei und Journalisten bietet die hessische Hochschule für Polizeiausbildung spezielle Kurse an. In den Jahren 2020 und 2021 habe es beispielsweise mehrere Seminare für Beamtinnen und Beamte gegeben, die Hundertschaften oder Polizeizüge führen, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Landtag in Wiesbaden hervorgeht.

Dabei seien an der Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit insgesamt 138 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den sieben Polizeipräsidien und dem Bereitschaftspolizeipräsidium fortgebildet worden, erläuterte das Innenministerium. Auch für Polizeipressesprecher gebe es regelmäßig Seminare.

„Von den hessischen Polizeikräften wird bei allen Einsätzen unabhängig von der Einsatzörtlichkeit ein kommunikativer Umgang mit der Presse gefordert, um die Presse bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen”, erklärte das Innenministerium.

Im Spannungsfeld zwischen journalistischer und polizeilicher Tätigkeit könne es jedoch zu Situationen kommen, „in denen sich jede Seite durch die jeweilig andere missverstanden oder gar behindert fühlt”. Vor diesem Hintergrund habe die Innenministerkonferenz bereits 1993 zusammen mit dem Deutschen Presserat Verhaltensgrundsätze zwischen Presse und Polizei formuliert, die aktuell fortgeschrieben würden, teilte das Ministerium weiter mit.

Zu diesen Grundsätzen zählt etwa, dass ein regelmäßiger Kontakt zwischen Medien und der Polizei die beste Voraussetzung dafür ist, um unnötige Konflikte zu vermeiden. Die Polizei sollte bei besonderen Einsätzen möglichst mobile Pressestellen einrichten, um die Medien bei ihrer Arbeit zu unterstützen. „Andererseits sollen Medienvertreter polizeiliche Einsätze nicht behindern.”

© dpa-infocom, dpa:220212-99-90974/2 (dpa/lhe)