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Preis bestimmt der Kunde selbst

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ERFTSTADT.„Und die nehme ich mit!“ Strahlend hält Petra Stegemann ihren Schatz in Händen. Gefunden hat sie ihn unter einer Menge anderer Gegenstände. Mit dem Spontankauf macht sie sich in doppelter Hinsicht eine Freude, denn als Schatzmeisterin des Fördervereins „Geburtshaus Pater Joseph Kentenich“ wird sie den Erlös des Weihnachtströdelmarktes in der Vereinskasse wieder finden.

Seit rund 16 Jahren sind die Mellerhöfe vor Weihnachten ein beliebter Treffpunkt, hier gibt es Christbäume für jeden Geschmack. Fast so weit reicht die Tradition des Weihnachtströdelmarktes zurück. Angefangen habe alles, als Tochter Catharina etwa fünf Jahre alt war, berichtet Landwirt Dieter Briem. Damals sei der Familie die Idee gekommen, abgelegtes Spielzeug ihrer Tochter auf dem hofeigenen Weihnachtsmarkt zu verkaufen und das Geld zu spenden. Mittlerweile ist das kleine Mädchen von damals 18 Jahre alt und sammelte selbst fleißig Spenden im Freundeskreis. Viele Kunden des Hofladens hatten ebenfalls alte Schätzchen beigesteuert. In Absprache mit Mutter Marita Faßbender-Briem hat Catharina entschieden, den Erlös diesmal an den Förderverein für das Pater-Kentenich-Haus weiterzugeben. Während des Weltjugendtages sei sie beeindruckt von der Begeisterung innerhalb der Schönstattbewegung gewesen.

Über die Spende freuten sich Fördervereinsvorsitzender Karlheinz Lichtschläger und seine Stellvertreterin Marianne Schmitz. Das Geld soll für den Bau einer „Halle der Begegnung“ verwendet werden. Dort werden die Besucher des Geburtshauses von Pater Kentenich sich austauschen können. Wie hoch die Spende ausfällt, wird sich erst zeigen, wenn die Weihnachtsmarkt-Aktion abgeschlossen ist. Catharina Briem, die sich am Samstag um den Verkauf kümmerte, berichtet, bislang seien meist rund 1000 Euro zusammengekommen. Vieles hänge von der Kundschaft ab, denn: „Jeder entscheidet selbst, was er für die Sachen geben mag.“