Zum Saisonauftakt wartet eine weniger anstrengende Tour. Die Strecke ist zumeist eben. Der Höhenunterschied beträgt lediglich 100 Meter. Das Tourdach bildet die Wilhelmshöhe auf der Berrenrather Börde. Sie liegt 155 m über N.N. und bietet wunderbare Aussicht auf die Gemeinden Hürth, Brühl, Erftstadt, Kerpen und außerdem bis zur Eifel. Die knapp 40 Kilometer lange Rundstrecke führt hauptsächlich über ehemaliges Kohletagebaugebiet. Die Strecke ist verkehrsberuhigt, es dominieren asphaltierte Wirtschaftswege. Die Tour eignet sich für normal sportliche Radler und ältere Kinder.
Im Mittelpunkt unserer ersten Tour steht die Berrenrather Börde. Wir radeln viel am Rand der künstlichen Hochebene entlang. Bevor das ehemalige Tagebaugebiet Benzelrath aber erreicht ist, führt die Route zur Privatburg Schallmauer. Sie liegt nördlich von Berrenrath und blieb nur knapp vom Schaufelradbagger verschont. Das Tourdach bildet die Wilhelmshöhe auf der Berrenrather Börde.
Zum Schloss Türnich führt eine alte Lindenallee. Das Gebäude ist seit 1850 in Privatbesitz. In der ehemaligen Bibliothek kann man gemütlich Kaffee trinken und selbst gebackenen Kuchen genießen (geöffnet Mo-Sa 12 bis 18 Uhr und So 10 bis 18 Uhr, im Sommer Außengastronomie). Der angeschlossene Hofladen bietet Säfte, Marmeladen und Obst aus eigenem Anbau. Das Kraftwerk Ville/Berrenrath bezeugt ebenso wie die Nord-Süd-Kohlenbahn den fortwährenden Braunkohleabbau in naher Umgebung.
Besuchern verschlossen bleibt das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster Marienbrunn/Burbach. Über seine Geschichte klären interessante Informationstafeln auf. Zum Baden laden Zieselsmaarsee (FKK-Strand) und Otto-Maigler-See ein.
