Köln – Hillary Clinton in einem Kinderpornoring? Die Abschaffung des Bargeldes in der EU? Aufblasbare Moscheen am Strand von Cannes?
Alles erfundene Meldungen, Fake News, die wochenlang als Nachrichten im Netz kursierten. Die digitale Welt bietet viele Möglichkeiten, leider auch diese: Nie war es so einfach,mit gezielten Falschmeldungen oder manipulierten Fotos Stimmungen anzuheizen und die Meinungsbildung zu beeinflussen. Kein Wunder,dass längst versucht wird, auch politische Entscheidungen mit diesen Mitteln zu lenken.
Redaktion in Verantwortung
Die Frage der Glaubwürdigkeit von Medien bekommt in diesen Zeiten eine neue Bedeutung. Die Unabhängigkeit der Presse ist ein hohes Gut, und dazu gehört auch die ungehinderte Recherche. Wir sehen uns als Redaktion in der Verantwortung, Meldungen auf ihre Seriosität zu überprüfen und unsere Leser mit Fakten, Analysen und Hintergrund-Berichten ausgewogen zu informieren. Glaubwürdigkeit gehört dabei zu unseren obersten Prinzipien.
Kampagne zur Glaubwürdigkeit
Wenn wir heute eine Kampagne zur Glaubwürdigkeit der Zeitungen starten, dann wollen wir Ihnen damit signalisieren, wie sehr uns dieses Thema am Herzen liegt. Die Kölnische Rundschau geht bei dieser Aktion in eigener Sache und mit einem besonderen Interesse an die Öffentlichkeit:
Wir möchten darauf aufmerksammachen, mit welchem Aufwand wir unsere Leser täglich auf allen Kanälen mit seriös recherchierten Nachrichten versorgen.
So haben zum Beispiel an einer Rundschau-Ausgabe, die Sie morgens in der Hand halten oder digital lesen,mehr als 100 Redakteurinnen und Redakteure gearbeitet.
Wir binden Sie, liebe Leserinnen und Leser, immer gerne mit ein, auch wenn es um das Thema Glaubwürdigkeit geht. Schreiben Sie uns, was Sie von Ihrer Zeitung erwarten.
Ihre Meinung an: dialog@kr-redaktion.de
