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Rollerfahrer starb bei tragischem Unfall

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BERGHEIM-NIEDERAUSSEM. Zu einem Unfall mit Todesfolge kam es am frühen Samstagabend in der Bahnunterführung der Asperschlagstraße. Nachdem ein 15-jähriger Rollerfahrer, aus Richtung Büsdorf kommend, in der Unterführung auf einen Pkw aufgefahren war, stürzte der junge Mann auf die Gegenfahrbahn. Dort wurde der Jugendliche von dem Anhänger eines entgegenkommenden Traktorgespanns überrollt.

Die Rettungskräfte vor Ort kämpften mehr als 40 Minuten um das Überleben des Jugendlichen. Die Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos. Der 15-Jährige erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei hatte der 48-jährige Pkw-Fahrer in der Engstelle gebremst, so dass es dem entgegenkommenden Traktor möglich war, die Fahrbahnverengung als Erster zu passieren. Daraufhin fuhr der 74-jährige Mann, der den Traktor führte, durch die Unterführung.

Um 17.17 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Ein Rettungswagen, der zu einem medizinischen Notfall in Oberaußem unterwegs war, kam an der Unfallstelle vorbei und leitete sofort lebensrettende Maßnahmen ein. Ein weiterer Rettungswagen sowie ein Hubschrauber wurden entsandt. Im Einsatz waren 13 Kräfte, die um das Überleben des Jungen kämpften. Zur Betreuung der Angehörigen wurde ein Notfallseelsorger zur Unfallstelle gerufen.

Die Unfallstelle wurde zwischen Paulusstraße und Dormagener Straße gesperrt und ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Im Zuge der Unfallaufnahme stellte der Experte fest, dass das Zweirad des Jungen, das als Mofa zugelassen war, manipuliert wurde. Die technischen Veränderungen ermöglichten eine höhere Endgeschwindigkeit. Der Sachschaden wird auf 1000 Euro geschätzt. (mni)