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Rosenmontag in Brühl„Ein Karneval in Weiß“

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Auch "Mecki" feierte am Rosenmontag in Brühl.

Brühl – Warm eingekleidet in einem Tigerkostüm, wartete der dreijährige Tobias Bölke mit seiner Mutter in der Maiglerstraße in Pingsdorf darauf, dass „de Zooch kütt“. Er wurde mit vielen Kamellen belohnt. Über 300 Karnevalisten, unter anderem auf vier großen Wagen, ließen die Jeckenherzen höher schlagen und schmissen Schokolade, Kekse, Popcorn, Gummibärchen, Stofftiere, kleine und große Bälle, kleine Spielzeuge, Taschentücher, Glitzerstifte sowie Pfeifen. Von ihrem blau-weiß geschmückten Wagen winkten die Mitglieder der der KAJUJA-Gesellschaft als Vogelscheuchen den Karnevalisten am Straßenrand zu. Immer wieder tauchten im Zug kleine und große Zwerge der Pingsdorfer Grundschule auf. Auch Schneewittchen wurde gesehen. Als Römer sowie Gladiatoren verkleidet kamen die Teilnehmer der Schneiderei Schmidt daher. Wie der Karneval in Venedig sein kann, zeigten die Messdiener mit ihren tollen Masken. Die Mitglieder des Männergesangsvereins standen ihnen in nichts nach und präsentierten sich als bunte Harlekine.

Konfetti aus

der Kanone

„Ein Karneval in Weiß, das ist doch mal was“, schmunzelte Andrea Berger am Rosenmontag in der Grubenstraße, wo traditionell der Zug in Heide startet. Natürlich schon vor Zugbeginn stand dort auch Familie Rahßkopff mit strahlenden Gesichtern vom Enkel bis zum Opa bereit und erfreute sich an den Rhythmen der Löstigen Kierberger. Die Yankees waren hier wieder mit ihrer berühmt-berüchtigten Konfetti-Kanone unterwegs. Mit einem großen Gefolge zog Neptun durch die Straßen. Die fantasievollen Kostüme wurden im Heider Kindergarten gebastelt. Die kleinen und großen Fußballer von Victoria Gruhlwerk blieben Fußballer und schmissen Kamelle wie Fußbälle den Jecken entgegen. Dazu gehörten neben vielen Süßigkeiten auch Deutschlandfahnen und Mousepads. Von ihren prächtigen Wagen verteilten ebenso die Heeder Jonge zur Freude der Zuschauer Kamelle.

Der Pampersclub fuhr im selbst gebauten roten Bus bis zur Schützenhalle, um dort fröhlich weiterzufeiern. Die Schützenfrauen kamen als Blumenfeen daher und verabschiedeten damit den Winter. Und etwas Politik gab es auch noch. Die Familien Witting und Janiee setzten sich mit ihren Bootskostümen für den Umweltschutz ein, nach dem Motto: „Wir sitzen alle im selben Boot.“