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So teuer sind die „Royals“Monarchie kostet die Briten mehr

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Die Monarchie kostet die briten weniger als ein Liter Milch pro Jahr - auf den einzelnen Steuerzahler bezogen.

LONDON - Die Königsfamilie kostet die Briten mehr als zuvor,ist aber für jeden einzelnen Untertanen pro Jahr immer noch billigerals ein Liter Milch. Die Gesamtkosten für die Monarchie stiegen 2007um 2 Millionen Pfund auf 40 Millionen Pfund (50,4 Millionen Euro),wie aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen des BuckinghamPalastes hervorgeht. Auf den einzelnen Steuerzahler gerechnet, sindElizabeth II. und Co. aber immer noch recht preiswert: Von April 2007bis Ende März 2008 fielen pro Kopf 66 Pence (83 Euro-Cent) an, vierPence mehr als im Vorjahr. Das sei billiger als zwei Pints Milch oderder Download einer MP3-Datei, betonten Königshaus-Offizielle.

Vor allem die Kosten für die offiziellen Reisen der "Royals" sowiefür die Instandhaltung der diversen Schlösser und Paläste warengestiegen, erklärte Schatzmeister Sir Alan Reid. Auch habe dieInflation ihren Beitrag geleistet. Und die Königin ist wie ihreUntertanen nicht von den steigenden Energiepreisen verschontgeblieben, obwohl der Palast schon im Voraus Energie gekauft habe, umzu sparen, sagte Reid. Die teuerste Reise war die der Queen im Mai2007 in die USA.

Reid betonte, dass zu wenig Geld für notwendige Sanierungen zurVerfügung stehe. Seit zwölf Jahren sei die staatliche Unterstützungnicht gestiegen, der Nachholbedarf betrage nun 32 Millionen Pfund.So benötige vor allem das Dach und die Heizung im Buckingham Palasteine Reparatur. Auch in Schloss Windsor stünden Reparaturen an.

Seit fünf Jahren muss die Königsfamilie ihre Kosten offenlegen, dader Buckingham Palast steuertechnisch als Geschäftsgebäude geführtwird. Die 40 Millionen Pfund schließen nicht die Kosten für Polizei-und Armeeschutz für die Königsfamilie oder die Zeremonien ein, diebei königlichen Anlässen abgehalten werden.(dpa)