Darmstadt – Vor dem Samstag der Spitzenspiele sieht sich der Tabellenzweite SV Darmstadt 98 in der 2. Fußball-Bundesliga immer noch als Außenseiter. „Es ist alles sehr eng zusammen in der Tabelle. Wir sind die Randnotiz bei diesen ganzen Top-Mannschaften und wollen da sein, wenn es möglich ist”, sagte Torsten Lieberknecht am Donnerstag bei der Pressekonferenz. Als Randnotiz hatte er sich und sein Team schon in der Vorwoche bezeichnet. Die Lilien gastieren am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) beim 1. FC Nürnberg (Fünfter) - zuvor (13.30 Uhr) spielen bereits der Dritte FC St. Pauli und der Tabellenführer Werder Bremen gegeneinander.
Bei dem Flutlicht-Spiel in Franken sollen 1600 Fans der Südhessen dabei sein. „Das gibt uns ein gutes Gefühl, nicht alleine zu sein. Wir haben eine Verpflichtung unseren Fans gegenüber, ein gutes Ergebnis zu erzielen”, sagte Lieberknecht, dessen Team zuletzt einen wichtigen Heimsieg gegen Holstein Kiel feierte.
Personell geht es aufwärts. „Alle zuvor mit Corona Infizierten haben sich in eine bessere Verfassung gebracht als noch vor einer Woche”, sagte der 48 Jahre alte Cheftrainer. Emir Karic fällt demnach mit einer Mandelentzündung aus. Patric Pfeiffer kämpft mit einem Bluterguss am Oberschenkel.
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