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Sternekoch Thomas Wilden ist weg

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BAD MÜNSTEREIFEL. Der Düsseldorfer Sternekoch Thomas Wilden ist nicht mehr Restaurantchef auf der Burg. Das bestätigte gestern Brauhaus-Chef Franz Schmitz, der jetzt über den Zinnen der Kurstadt Regie führt.

Mit an Bord der neuen GmbH ist auch der kurstädtische Fotomeister Rolf Hürten. „Ich bin als Gesellschafter eingestiegen“, bestätigte Hürten gestern. Er wolle mit seinem Freund Schmitz dazu beitragen, dass das Wahrzeichen von Bad Münstereifel wieder zum Publikumsmagneten wird. „Wir tun alles dafür, dass der Burg das Schicksal des Kurhauses erspart bleibt.“

Daher sind neue Ideen Trumpf. So soll ab kommenden Freitag die Jugend wieder ein Domizil auf der Burg bekommen. Im Felsenkeller eröffnet am 5. November ab 19 Uhr der „Melody Drugstore“. Im Angebot hat Schmitz dann DJ s und Livemusik zu „zivilen Preisen“. „Wir nehmen keinen Cent Eintritt“, kündigte der Brauhaus-Chef gestern an.

Schmitz hat auch seit dem 15. September mit Götz Stehling einen neuen Küchenmeister. Dessen Vorgänger Thomas Wilden war seinerzeit wegen eines privaten Insolvenzverfahrens in die Schlagzeilen geraten. Ende Juni 2003 erklärte der Sternekoch dazu: „Es hat nichts mit dem Restaurant zu tun. Es geht dabei um private Immobilien.“ Franz Schmitz hatte darauf hin nach Absprache mit dem Eigentümer, Burgenkönig Herbert Hillebrand, die „finanzielle Verantwortung“ übernommen.

Wilden, ehemaliger Küchenchef des Genfer Hotels Richmond, hatte in Berlin unter anderem Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Kanzler Helmut Kohl und Tennisstar Boris Becker bekocht.

Doch jetzt hat der Sternekoch in der Kurstadt endgültig den Kochlöffel aus der Hand gelegt.