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SuizidFrontal gegen Lkw geprallt

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Bei einem dramatischen Unfall bei Immendorf ist am Montagnachmittag ein Mann ums Leben gekommen. (Bild: Meisenberg)

Köln – Ein völlig zerstörtes Auto mit einer getöteten Person, ein demolierter Lastwagen im Straßengraben und geschockte Augenzeugen. Den Rettungskräften bot sich am Montagnachmittag auf der Kerkrader Straße bei Immendorf ein schreckliches Bild. Helfen konnten die Ärzte dem in einem Renault eingeklemmten Mann nicht mehr. Die Verletzungen des Opfers waren so gravierend, dass erst nach einer Stunde klar war, dass es sich bei der ums Leben gekommen Person um einen Mann handelt. „Alle anderen Beteiligten erlitten einen Schock“, sagte eine Polizeisprecherin.

Nach Erkenntnissen der Polizei fuhr der 31 Jahre alte Fahrer eines Renault mit belgischem Kennzeichen um 15.10 Uhr auf der linken Spur der Kerkrader Straße aus Brühl kommend plötzlich in den Gegenverkehr. Dabei prallte der Fahrer frontal gegen einen entgegenkommenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls rutschte der Laster in den Seitengraben - der Renault schleuderte umher und blieb stark demoliert auf der Straße stehen. Bei der Kollision stieß der Renault auch gegen einen Reisebus mit zwei Fahrgästen. Als Ursache für den Unfall geht die Polizei inzwischen von Selbstmord aus.

Eine Polizeisprecherin sprach von einem „kleinen Trümmerfeld“ auf der Kerkrader Straße. Um die Spurenlage am Unfallort genau zu analysieren, wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, der Aufnahmen von der Unfallstelle machte. Ebenso eilten das Verkehrsunfallteam der Polizei und ein Gutachter der Staatsanwaltschaft nach Immendorf. Durch die stundenlange Sperrung der Kerkrader Straße und der Ausfahrt der A 555 bei Godorf kam es bis in den Abend zu langen Staus.