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Vergewaltigung und Messer-Attacke: Prozessbeginn

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Gießen – Vor dem Landgericht Gießen hat am Dienstag der Prozess gegen einen Mann begonnen, der seine Ex-Partnerin vergewaltigt und beinahe umgebracht haben soll. Die Anklage wirft dem 34-Jährigen vor, im vergangenen Juli die damals 28-Jährige in einer Wohnung im mittelhessischen Wettenberg zunächst vergewaltigt zu haben. Später an dem Tag sei der Iraker mit der Frau und den drei gemeinsamen Kindern im Auto unterwegs gewesen und habe die Frau während der Fahrt plötzlich mit einem Messer angegriffen.

Die Anklage geht davon aus, dass das Opfer zum Zeitpunkt der Attacke auf einer Landstraße bei Staufenberg arg- und wehrlos gewesen war. Sie wirft dem 34-Jährigen daher neben der Vergewaltigung einen versuchten heimtückischen Mord vor.

Das Opfer erlitt laut Staatsanwaltschaft lebensbedrohliche Verletzungen, konnte aber mit einer Notoperation gerettet werden. Eine Zeugin hatte Hilfe geholt: Sie sah demnach, wie die Frau aus der Beifahrerseite des Autos fiel und alarmierte Rettungskräfte und Polizei.

Nach der Tat soll der Mann mit den drei Kindern im Alter von damals 2, 11 und 13 Jahren ins Ausland geflohen sein. Er konnte aber ausfindig gemacht werden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

© dpa-infocom, dpa:220301-99-338709/2 (dpa/lhe)