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„Viele ordentliche Fohlen“

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LINDLAR-FALKENHOF. Hunderte von Pferdefreunden und anderen interessierten Zuschauern kamen am Montagnachmittag bei bestem Sommerwetter und Sonnenschein zur Stuteneintragung und Fohlenprämierung für Warmblutpferde.

Wie schon in den Vorjahren, wurden für die große oberbergische Pferdeschau die Reitanlage des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Lindlar in Falkenhof genutzt. Die Schauleitung mit Joachim Clement aus Nümbrecht, dem Marienheider Joachim Paffenhöfer sowie Kreistierzuchtberater Hubert Fischer als Vertreter der Gummersbacher Kreisverwaltung hatte alle Hände voll zu tun. Die Bewertungskommission bestand, um unvoreingenommene Urteile zu bekommen, aus Nicht-Oberbergern wie Karl-Heinz Fruhen aus Tönisvorst, Theo Leuchten aus Ratingen und Martin Spoo aus Mönchengladbach.

Die Pferdeschau wurde über Lautsprecher hervorragend und kenntnisreich, ja bisweilen unterhaltsam kommentiert. Angemeldet waren acht Warmblutstuten zur Eintragung, dazu 20 Hengstfohlen und 15 Stutfohlen.

Ihre Besitzer kamen aus fast dem gesamten Oberbergischen Kreis von Hückeswagen bis Waldbröl (nur Radevormwald und Bergneustadt fehlten in der Liste), aber auch Pferde aus dem sauerländischen Halver, aus Drolshagen, Birken, Overath und Ratingen wurden gezeigt. Die Vorstellung von Stuten und ihren Fohlen war für die Menschen bei weitem anstrengender als für die Pferde, mussten doch die menschlichen Helfer, Männer und Frauen, bei wärmsten Sonnenschein so schnell sie konnten mit den zur Schau gestellten Pferden über die Dreiecksbahn und vorbei am Pavillon der Bewertungskommission laufen. Dabei wollten die Pferde natürlich nicht immer dort lang, wo die Menschen sie herführen wollten. Ein Fohlen interessierte sich mehr für die Geranien auf der von Joachim Clement üppig mit Blumenschmuck versehenen Dreiecksbahn als für die eigentliche Pferdeschau.

„Die Qualität der vorgestellten Pferde war diesmal gut durchschnittlich, ohne herausragende Spitzen, es waren viele ordentliche Fohlen dabei“, erklärte hinterher Kreistierzuchtberater Hubert Fischer.

Zu den Prämierungsergebnissen: bei den dreijährigen Warmblut-Stuten ohne Fohlen gewann „Dunja“ vom Züchter Dr. Winfried Heitz aus Frielinghausen bei Lindlar. Reservesieger (2. Platz) war die Stute „Rocket Ramira“ von Susanne Könn aus Morsbach. Einziges Goldfohlen, also bestes vorgestelltes Hengstfohlen, war das von Angelika Gabriel aus Drohlshagen vorgestellte Tier. Reservesieger wurde hier das von Nina Bodden aus Eckenhagen vorgestellte Hengstfohlen. Bei den Stutfohlen gewann der von Sandra Büscher aus Overath vorgestellte Warmblut-Nachwuchs. Der Reservesieger kommt hier aus Wipperfürth und wurde von der Zuchtgemeinschaft Hungenberg vorgestellt.