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Vom Container an die Theke

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„Es war mein Traum. Ich wollte schon immer ein Café leiten.“ Nun hat Frank Roether die Aufsicht über einen besonderen Laden übernommen. Er ist der Chef des neuen „Starbucks“-Cafés am Friesenplatz. Mit der heutigen Eröffnung kehrt Frank Roether zwei Jahre nach dem Auszug aus dem Big-Brother-Container quasi wieder in die Öffentlichkeit und das Rheinland zurück.

Der 29-Jährige gehörte mit den Kandidaten Alina und Harry zu den letzten Teilnehmern im Big-Brother-Haus der zweiten Staffel. Doch diese Zeit sei lange vorbei, und am liebsten würde der gebürtige Luxemburger auch nicht mehr darüber reden. Nun auf Nachfragen verrät er, woher man sein Gesicht kennt. Die neue Aufgabe betrachtet er als große Herausforderung: „Ich habe mich sofort beworben, als ich von der geplanten Eröffnung gehört habe.“ Langjährige Erfahrungen im Hotelgewerbe im In- und Ausland verbesserten seine Chancen enorm, den Job zu bekommen. Eigentlich wollte er die Leitung eines „Starbucks“-Cafés in Berlin übernehmen, „aus privaten Gründen“. Doch dann habe er die Chance in der Domstadt genutzt, „und ich habe mich direkt in Köln verliebt“.

Gerne wäre das weltweit bekannte Unternehmen schon früher nach Köln gekommen; „doch wir wollten nur Top-Lagen, und die sind rar“, sagte Deutschland-Chef Cornelius Everke. Für den Kaffeegenuss im „Ring Karree“ sind 200 Quadratmeter angemietet worden. Entstanden ist ein Raum mit gemütlichen Ledersesseln, Gemälden, einer Kinderecke und kleiner Bibliothek. Everke: „Unsere Gäste sollen sich wie in ihrem Wohnzimmer fühlen.“ 16 Mitarbeiter kümmern sich im Schichtdienst von 8.30 bis 22 Uhr um die Kunden. Nach Angaben von Everke will das Unternehmen in Köln weiter expandieren. „Wir halten nach neuen Ladenlokalen Ausschau und stehen in Verhandlungen.“

Und wenn der Besucherzustrom auch in den späten Abendstunden nicht endet, sollen die Türen länger offen bleiben; ähnlich wie in Berlin. Dass die hohen Preise für die Getränke (von 1,50 bis 4,90 Euro) die Kunden abschrecken könnten, glaubt Deutschland-Chef Everke nicht: „Für einen Premiumpreis gibt es auch einen Premiumkaffee.“