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Vorstandschef wird 80Neugliederung gemeistert

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Köln – Hans-Joachim Möhle, der ehemalige Vorstandschef der Kreissparkasse Köln, wird heute 80 Jahre alt. Fast 40 Jahre lang sei er für das Institut tätig gewesen und habe dabei Bleibendes geschaffen, so die Kreissparkasse.

Nach dem Abitur am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn begann Möhle eine Lehre bei der Kreissparkasse Köln. Nach einem anschließenden betriebswirtschaftlichen Studium in Köln, trat er 1956 wieder in die Kreissparkasse ein und übernahm alsbald Führungsaufgaben. 1969 trat er in den Vorstand ein, 1979 wurde er dessen Vorsitzender.

Dabei meisterte er die Herausforderungen der kommunalen Neugliederung. 26 Zweigstellen wurden 1984 an die Stadtsparkasse Köln abgegeben, dafür wurde die Kreissparkasse Waldbröl über den Beitritt des Oberbergischen Kreises zum Zweckverbund der Kreissparkasse Köln aufgenommen und 1988 kamen die Erftstadt-Zweigstellen der Kreissparkasse Euskirchen zur Kreissparkasse Köln.

Unter der Leitung des promovierten Diplomkaufmanns wurden auch neue Produkte wie ein Vorsorgeplan oder eigene Renten- und Aktienfonds der Sparkasse eingeführt sowie ein eigener Immobilienservice. Bleibende Eindrücke hat Möhle auch in der Kulturförderung hinterlassen. Nicht nur die ersten drei von inzwischen zwölf Stiftungen der Kreissparkasse Köln entstanden 1983 und 1984. Auch die Einrichtung des sparkasseneigenen Käthe-Kollwitz-Museums im Folgejahr geht auf die Initiative Möhles zurück.

Im Alter von 60 Jahren trat er dann im Dezember 1990 in den Ruhestand. Unter anderem engagiert er sich für die Deutsche Krebshilfe. Bei ihr ist er seit 1983 aktiv. Von 2000 bis 2004 war er deren Vorstandsvorsitzender.

Ihm sei es gelungen, eine große Anzahl von Experten aus der Medizin, Krebsforschung, aber auch aus der Wirtschaft ehrenamtlich an die Deutsche Krebshilfe zu binden, würdigte ihn der Hauptgeschäftsführer Gerd Nettekoven. Außerdem habe Möhle die Organisationsstruktur modernisiert und zahlreiche Förderprojekte angestoßen.