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Waldbrände: Mögliche Brandstiftung im Kreis Offenbach

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Höchst/Michelstadt/Offenbach – In den vergangenen Tagen hat es in Hessen mehrere Waldbrände gegeben. Am Sonntagabend standen etwa 1000 Quadratmeter Waldboden in Höchst (Odenwaldkreis) in Flammen, wie die Polizei mitteilte. Der Brand entwickelte sich den Angaben zufolge in einem teils gerodeten Waldstück mit Totholz. Die Brandursache sei bislang unbekannt, Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden.

Im südhessischen Michelstadt - ebenfalls im Odenwald - hat ein Waldbrand am Sonntagabend ebenfalls einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Es standen 200 Quadratmeter Waldfläche in der Nähe des Flugplatzes Waldhorn in Brand, wie das Polizeipräsidium Darmstadt am Montag mitteilte. Wegen der Trockenheit und der aktuell erhöhten Waldbrandgefahr rückte die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an, hieß es. Ein Ausbreiten des Brandes wurde laut Polizei verhindert. Es gab keine Verletzten. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und bittet Zeugen um Hinweise.

Nachdem es am Sonntagabend in Heusenstamm im Kreis Offenbach an rund einem Dutzend Stellen brannte, ermittelt die Kriminalpolizei wegen Brandstiftung, wie die Polizei in Offenbach mitteilte. Bei dem Brand zwischen dem Hofgut Patershausen und einem Wohngebiet entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Bei den Löscharbeiten war auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Nahe der Ortschaft Hainburg im Kreis Offenbach stand am Sonntagnachmittag eine Fläche von etwa 5000 Quadratmetern in Brand. Es war am Wochenende der vierte Brand in diesem Gebiet. Wegen eines Böschungsbrands bei Einhausen im Landkreis Bergstraße, ebenfalls in Südhessen, war die Autobahn 67 am Samstag gesperrt worden. Eine Fläche von 300 Quadratmetern stand in Flammen.

© dpa-infocom, dpa:220620-99-727794/3 (dpa/lhe)