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Weco-Chef regelte seine Nachfolge

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EITORF. Weco bleibt ein Familienunternehmen. Frank Alexander Weber-Picard, der bisher alleiniger Gesellschafter des Feuerwerkspezialisten war, regelte seine Nachfolge und wird 94 Prozent der GmbH-Anteile an die beiden Geschäftsführer Thomas Schreiber und Dieter Kuchheuser übertragen. Zudem wird Thomas Schreiber Sprecher der Geschäftsleitung. Er sagte der Rundschau, nicht zuletzt solle durch die Nachfolgeregelung die Firma am Standort Eitorf gestärkt werden. Am Hauptsitz habe man je nach Saison, so Schreiber, 250 bis 300 Mitarbeiter.

Veränderungen gibt es auch für die Firma „Sachsen Feuerwerk GmbH“ in Freiberg mit ihren etwa 150 Mitarbeitern, die mittlerweile eine 100-prozentige Weco-Tochter ist und zum 1. Mai in die Weco-Gesellschaft eingegliedert werden soll.

Unter dem Weco-Dach wird künftig in Eitorf sowie den Zweigwerken in Freiberg und in Kiel (50 Beschäftigte) Pyrotechnik produziert. Die Tochterfirmen Sohni-Wicke GmbH in Hattingen, die ebenfalls Feuerwerk herstellt, und die SF Automotive GmbH sollen auch in Zukunft als selbständige Gesellschaften geführt werden.

Der Markt für Feuerwerk wachse zwar nicht, sei aber immerhin stabil, so Thomas Schreiber. Dass Weco den eigenen Marktanteil zu Lasten der Konkurrenz habe erhöhen können, zeige „dass wir besser aufgestellt sind, wie man immer so schön sagt“. (sl)