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Weihnachtsmarkt in AltenbergShuttle-Service gegen Parkplatznot

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ODENTHAL – „Wir haben die Grenzen des Fassungsvermögens erreicht. Größer darf der Weihnachtsmarkt in Altenberg aufgrund der Parkplatzsituation nicht mehr werden“, sagt Markus Wißkirchen, kommissarischer Vorsitzender des Verschönerungs- und Kulturvereins Altenberg (VKA).

Von Freitag nächster Woche, 3. Dezember, bis zum folgenden Sonntag weihnachtet es vor dem Dom. Gastronom Wißkirchen hat seinen Stand auf die Stellplätze des Brauhauses verlegt. Dafür finden auf dem Areal zwischen Haus Altenberg und dem Brauhaus zwölf neue Aussteller Platz. Diese Neuzugänge hat noch Jürgen Gnest ausgesucht, der sein Amt als VKA-Vorsitzender mittlerweile niedergelegt hat. Die Beschicker können sich freuen, sie preisen ihre Waren in den Buden der neuen Generation an. Statt aus Holz bestehen sie überwiegend aus Plastik, was Aufbau und Reinigung erleichtert. Insgesamt 52 verschiedene Anbieter beschicken den Markt: „Wir hätten die Anzahl der Buden auch locker verdoppeln können. Schließlich haben wir jetzt noch 40 Personen auf der Warteliste“, sagt VKA-Pressesprecher David Bosbach. Viele Bürger wünschen sich eine Verlängerung des Weihnachtsmarkts, den Wißkirchen 2001 erstmalig auf dem Platz vor seinem Hotel-Restaurant veranstaltete. Mehr als die drei Tage seien aber von den Kirchengemeinde nicht erwünscht.

Auf die Veranstaltungen im Dom wird wie gewohnt Rücksicht genommen, während dieser Phasen macht das Programm eine Pause. Auf der Bühne sorgen der Posaunenchor Altenberg, die Bläserklasse der Gesamtschule Leverkusen und das Newa-Quartett aus St. Petersburg für Abwechslung. Wichtig für den Nachwuchs: Am Samstag (16.15 Uhr) und Sonntag (12 Uhr) schaut der Nikolaus vorbei. Er trägt eine Mitra, einen Stab und kommt in einer Kutsche daher, die von Kaltblütern gezogen wird. Der Nikolaus alias Willi Tillmann aus Oberodenthal hat dabei sicher auch manche Überraschung mit im Gepäck.

Die Veranstalter rechnen wieder mit 15 000 Besuchern. Da Altenberg nicht gerade reichlich mit Abstellmöglichkeiten bestückt ist, bietet der VKA wieder den Shuttle-Service per Bus an. Im vergangenen Jahr nutzte nicht ein einziger Gast die Möglichkeit, sich vom Schulzentrum zum Weihnachtsmarkt bringen zu lassen: „Da hatten wir auch schlechtes Wetter, das die Verweildauer begrenzt hat“, sagt Wißkirchen.