Im Gegensatz zu einer Epidemie beschränkt sich eine Pandemie nicht nur auf eine Region oder ein Land, sondern breitet sich weltweit aus - so etwa die Pest (Schwarzer Tod) im Mittelalter.
Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen bereits seit Ende der 90er Jahre vor einer weltweiten Grippewelle (Influenza-Pandemie). Die echte Grippe ist nicht mit einer banalen Erkältung (grippaler Infekt) zu verwechseln, die vor allem in der kalten Jahreszeit auftritt. Eine neue Grippewelle könnte nach Ansicht der WHO alleine in Deutschland 100 000 Opfer und weltweit sogar 100 Millionen fordern.
Ausgelöst wird die Influenza durch Viren, die sich stark verändern.
An der spanischen Grippe (1918 / 1919) starben weltweit etwa 20 bis 40 Millionen Menschen. Heute vermutet man, dass sie von einem Menschen- und einem Geflügelvirus ausgelöst wurde. 1957 kam die asiatische und 1968 die Honkong Grippe, die jeweils etwa eine Million Todesopfer forderten. 1977 folgte die russische Grippe. (pws)