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Wiegald Boning über Corona-Politik„Das würde Söder jetzt nicht mehr behaupten“

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Wigald Boning und Stephanie Stumph

Berlin – Der Komiker und Fernsehmoderator Wigald Boning hat die Corona-Politik in Deutschland als viel zu selbstgerecht kritisiert. „Die Politik war von Selbstlob ergriffen - wie oft hat Markus Söder gesagt, die ganze Welt bewundere uns?“, sagte der 54-Jährige der Zeitung „Die Welt“ laut Vorabmeldung vom Montag.

„Ich weiß nicht, wann er das zum letzten Mal gesagt hat, aber jetzt würde er es bestimmt nicht mehr behaupten“, fügte Boning hinzu. Aus diesem Selbstlob heraus seien Nachlässigkeiten entstanden, „für die wir jetzt bitter büßen“.

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Boning warf der Politik zudem vor, Künstler und Kulturschaffende in der Corona-Pandemie massiv zu vernachlässigen. Politiker versuchten umzusetzen, „was die Umfragen für mehrheitsfähig halten“. Die Anliegen von Künstlern schienen für die Politik jedoch „nicht mehrheitsfähig“ zu sein. (afp)