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Zeit für Sport und den PC

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ELSDORF. „Ich werde wohl die Schüler vermissen, wenn ich eine Zeit aus dem Alltagsstress heraus bin“, sagt Rolf Hillmann, seit 1980 Leiter der Eugen-Langen-Realschule. Ende dieses Schuljahres geht der Pädagoge in den Ruhestand. Dann hat er mehr Zeit für sein Hobby, den Sport. Der ehemalige Vorsitzende des TV Bedburg will viel joggen, und Tennis und Volleyball spielen. „Im Ruhestand habe ich mehr Zeit für den Computer und die Gartenarbeit“, sagt Hillmann. „Und ich kann auch mal außerhalb der Schulferienzeit verreisen.“

Rolf Hillmann, 1939 in Bergheim geboren, studierte in Aachen und Köln Mathematik und Physik für das Lehramt an der Realschule. Er war zunächst Lehrer in Köln, Bedburg und Brauweiler, wo er von 1976 bis 1980 Konrektor war. In Elsdorf übernahm Rolf Hillmann 1980 die Leitung der neu gegründeten Realschule. „Wir haben mit 69 Schülern in zwei Klassen und drei Lehrern angefangen“, erzählt der Pädagoge. Die Kinder des fünften Schuljahres wurden zunächst in einem Nebengebäude der Hauptschule unterrichtet. 1981 wurden die heutigen Räume der Realschule neben der Hauptschule eingeweiht, fünf Jahre später wurde der erste Jahrgang entlassen.

Die Realschule war als zweizügige Schule geplant worden. Heute ist sie eine dreizügige Schule mit 18 Klassen, 465 Schülerinnen und Schülern, sieben Lehrern und 19 Lehrerinnen. „Der Aufbau der Schule war die interessanteste Zeit in meiner beruflichen Laufbahn“, sagt Hillmann. „Eine kleine Schule ist überschaubarer und lässt sich besser steuern. Das Verhältnis von Lehrern und Schülern ist noch intakt.“

1984 fuhren die achten Klassen zum ersten Mal zur Skifreizeit nach Österreich und der Schüleraustausch mit Frankreich begann. Bereits 1985, lange vor dem Computerboom, bot die Elsdorfer Realschule in der Oberstufe Informatik als Leistungsfach an. „Viele Schulen hatten das damals noch nicht“, sagt Hillmann. Im selben Jahr begann die Realschule in den neunten Klassen mit der Berufswahlvorbereitung und den Betriebspraktika. (kan)