Der parteilose Oldenburger Dezernent für Kultur, Sport und Schulen, Martin Schumacher, ist 55 Jahre alt. Von 1985 bis 2004 prägten den ausgebildeten Juristen seine vielfältigen Tätigkeiten und Ämter beim Goethe-Institut. Zunächst war er Leiter des Grundsatzreferates für Rechtsangelegenheiten bei der Zentralverwaltung des Goethe-Institutes in München, bevor er ins Ausland wechselte. Schumacher leitete die Goethe-Institute in Montevideo (Uruguay), Turin und später in Madrid. Dazwischen war er wieder in der Instituts-Zentrale in München tätig, zunächst als Mitglied des Vorstandes mit der Zuständigkeit für Personal, Verwaltung und Finanzen, zuletzt arbeitete Martin Schumacher dann als stellvertretender Generalsekretär des Goethe-Institutes.
Diese Mischung als Kulturmanager und Jurist mit vielen nationalen und internationalen Kontakten zu Theater, Museen und Literatur machten Martin Schumacher für die Leitung des Kulturdezernates in Oldenburg interessant. Im Januar 2004 wurde er einstimmig vom Oldenburger Stadtrat zum Dezernenten gewählt. Zu seinen Hauptaufgaben zählte die Entwicklung und Umsetzung eines schlüssigen Kulturkonzeptes für die Stadt Oldenburg (siehe auch Artikel).
Martin Schumacher hat aus erster Ehe einen Sohn, der ihn bereits zum vierfachen Großvater gemacht hat. Aus zweiter Ehe hat er drei noch schulpflichtige Kinder, der jüngste Sohn besucht die vierte Jahrgangsstufe der Grundschule. (al)