Bergisch Gladbach/Leverkusen – Unfallflucht begangen hat am Dienstagmorgen ein 51-jähriger Leverkusener in Bergisch Gladbach. Wie die Polizei mitteilt, war gegen 8.20 Uhr ein 37-jähriger Rollerfahrer auf der Straße Lustheide in Richtung Frankenforst unterwegs.
Vor der Kreuzung Vürfelser Kaule hatte sich auf der Linksabbiegerspur ein Rückstau gebildet, der bereits vor der Fahrstreifenaufteilung begann. Der Rollerfahrer fuhr rechts an den Fahrzeugen vorbei, da er geradeaus fahren wollte.
Plötzlich scherte der 51-jähriger Leverkusener mit seinem Auto nach rechts aus der Fahrzeugschlange aus. Der Kölner Rollerfahrer bremste auf der nassen Straße stark ab und versuchte noch laut Polizei auszuweichen. Dabei stürzte er auf die Fahrbahn, die Polizei vermutet, dass ihn der Daimler berührt habe.
Kölner versucht noch Wagen zu stoppen
Der leicht verletzte Kölner rappelte sich auf und versuchte den Wagen zu stoppen. Der hielt nach seinen Angaben jedoch nur kurz an der noch roten Ampel an und fuhr dann in Richtung Frankenforst weg. Eine Zeugin konnte sich das Kennzeichen der A-Klasse merken.
Kurze Zeit später fand eine Streifenwagenbesatzung das Auto auf der Kölner Straße in Bensberg. Der Leverkusener gab an, er habe den Rollerfahrer durch Heben des Daumens „gefragt“ ob es ihm gut ginge. Anschließend wäre er in der Annahme gefahren, er wäre unverletzt geblieben. Den 51-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines Verkehrsunfalls mit Flucht. Der verletzte Rollerfahrer kam ins Krankenhaus. (aga)
