Eine Bombe wurde im Rhein bei Bonn gefunden. Die Sprengung erfolgte noch am Montag.
Sprengung erfolgreich125-Kilo-Brandbombe im Rhein bei Bonn gefunden

Blick auf die Bonner Rheinaue Ende Juli.
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Auf Höhe der Rheinaue ist in Bonn wurde eine Bombe entdeckt und erfolgreich gesprengt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Montag (17. August 2026) südlich der Konrad-Adenauer-Brücke (Südbrücke) eine 125 Kilogramm schwere englische Brandbombe aus dem Fluss geborgen und ans Ufer gebracht. Das teilte die Stadt Bonn mit. Sie wurde noch am selben Tag vor Ort kontrolliert gesprengt, aufgeschichtete Sandsäcke sicherten die Detonation ab. Um 19.24 Uhr hat die Feuerwehr die Warnung aufgehoben.
Für die Sprengung mussten laut Stadt Fuß- und Radwege in der Rheinaue in einem Radius von 300 Metern um den Fundort gesperrt werden. Wege im unmittelbaren Umfeld waren zeitweise nicht mehr begeh- und befahrbar. Auch der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde während der Sprengung unterbrochen. Evakuierungen waren zum Glück nicht notwendig.
Appell der Stadt Bonn: Ränder des Flussbettes unbedingt meiden
Seit Sonntag (16. August) sind dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) nach Angaben der Stadt zahlreiche verdächtige Funde am Rhein gemeldet worden. Die Stellen wurden abgesperrt und über Nacht von einem Sicherheitsdienst bewacht, da der Kampfmittelbeseitigungsdienst erst am Montag nach Bonn kommen konnte.
Die Stadt Bonn richtete derweil einen dringenden Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Die unbefestigten, trockenen Ränder des Flussbettes sollten unbedingt gemieden werden. Kampfmittel dürfen nicht eingesammelt oder bewegt werden – sie könnten auch nach vielen Jahrzehnten noch lebensgefährlich sein.
Wer etwas Verdächtiges entdeckt, soll sofort den KOD (0228 – 77 3333), die Polizei (110) oder die Feuerwehr (112) informieren. Zudem rät die Stadt, sich vom Fundort zu entfernen und andere Personen im Gefahrenbereich ebenfalls wegzuschicken. (mg)
