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GewitterWohnungsbrände nach Blitzeinschlägen rund um Bonn

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Folgen des Gewitters: Die Rettungskräfte waren unermüdlich im Einsatz.

Die Löschgruppen aus Impekoven und Witterschlick wurden in dem heftigen Gewitter zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 56 gerufen. Die Fahrerin eines Kleinwagens war aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen. Vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte sie sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit Verletzungen in ein Krankenhaus.

Umgestürzter Baum.

Ebenfalls auf der B 56, im Kreuzungsbereich Impekoven/Witterschlick, entfernte die Feuerwehr einen umgestürzten Baum von der Fahrbahn. Insgesamt rückten die Freiwilligen zu elf Einsätzen im Gemeindegebiet aus. Notiert wurden kleinere Schäden aufgrund des Sturms und des Niederschlags. Laut einer ersten Bilanz der Feuerwehr Alfter waren keine Personen in Gefahr geraten.

In Meckenheim gab es 37 Einsätze

37 Einsätze, davon zwei in Wachtberg und einer in Alfter, das war die Bilanz der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim: Gegen 18 Uhr wurde die Löschgruppe Altendorf/Ersdorf zu einem umgestürzten Baum alarmiert, der die Hauptdurchfahrtsstraße im Ort versperrte. Binnen weniger Minuten liefen diverse Einsätze ein. Gegen 18.50 Uhr wurde Alarm für alle vier Einheiten der Feuerwehr Meckenheim gegeben.

In Volmershoven legten Elisabeth Stoffels und Alexandra Ludwig-Husch ihren Keller trocken.

In der Altstadt und in Lüftelberg liefen wegen des vielen Regens etliche Keller voll, die ausgepumpt werden mussten. Zusätzlich versperrte ein umgestürzter Baum die Zufahrtsstraße in das Wohngebiet am Bahnhof Kottenforst. Die Meckenheimer Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften bis in den späten Abend im Einsatz und stellte bis in die Nacht eine Bereitschaft im Gerätehaus.

Rund 60 Einsätze gab es in Rheinbach

Die Freiwillige Feuerwehr arbeitete zwischen 18.15 und 22.50 Uhr rund 60 Einsätze in Rheinbach, Hilberath, Neukirchen, Flerzheim und Wormersdorf ab. Neben vollgelaufenen Kellern beschäftigte die Löschgruppen auch ein umgestürzter Strommast.

Auch Swisttal war betroffen

Auch die Swist-Gemeinde wurde vom Gewitter getroffen, was 22 Einsätze zur Folge hatte. Der Schwerpunkt lag in Heimerzheim. Einheiten aus Buschhoven, Dünstekoven, Heimerzheim, Miel, Ollheim und Straßfeld sowie der Führungsstab waren bis 21.30 Uhr gefordert, dann wurde die Einsatzbereitschaft aufgehoben.

Straßen mussten teilweise gesperrt werden.

Zwei Dachstuhlbrände in Wachtberg

Mit zwei Dachstuhlbränden nach Blitzschlägen hatte die Freiwillige Feuerwehr Wachtberg zu kämpfen. Gegen 22.15 Uhr war das Feuer an einem Haus in Villip gelöscht, um 0.45 Uhr konnten die Freiwilligen, die an beiden Stellen von der Drehleiter aus Meckenheim unterstützt wurden, auch eine aufwendigere Einsatzstelle in Ließem verlassen. Die ersten umgestürzten Bäume und vollgelaufenen Keller waren gegen 19 Uhr gemeldet worden – Erinnerungen an das Unwetter 2016 wurden wach.