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Kölner Bundespolizei reagiertKurz nach Trainsurfing-Todesfall – Junge klettert auf Güterzug in Bornheim

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Rettungskräfte sind an einem Zug im Einsatz.

Rettungskräfte waren am 11. Oktober 2026 nach einem schweren Unfall beim Trainsurfing im Einsatz.

Erneut hat sich ein 14-Jähriger auf einem Zug in Lebensgefahr begeben. Jetzt reagiert die Kölner Bundespolizei.

Eine Person soll sich auf einem Güterzug befinden: Diese Meldung ist am Dienstagabend (27. Oktober) bei der Bundespolizei eingegangen.

Sofort rückten die Einsatzkräfte aus. Nach einiger Zeit trafen die Polizisten und Polizistinnen einen 14-jährigen Jungen im Gleisbereich des Bahnhofs Bornheim-Sechtem an. Erst Mitte Oktober war ein Jugendlicher (ebenfalls 14) in Köln gestorben, nachdem er auf dem Dach eines Regionalzuges einen Stromschlag erlitten hatte.

Jugendlicher in Lebensgefahr – dringender Appell an Eltern

Im aktuellen Fall gab der Jugendliche an, er würde sich als sogenannter Trainspotter für Züge interessieren. Doch sein gefährlicher Ausflug brachte nicht nur ihn selbst in akute Lebensgefahr, sondern sorgte durch die Einsatzmaßnahmen auch für weitreichende Folgen im Bahnbetrieb.

Die Bundespolizei nimmt den aktuellen Vorfall zum Anlass, um noch einmal eindringlich vor den lebensgefährlichen Risiken auf Bahnanlagen zu warnen. Auch wenn das Beobachten und Fotografieren von Zügen ein spannendes Hobby sei: Wer in Gleisbereiche geht oder auf Güterzüge klettert, riskiert sein Leben – selbst dann, wenn ein Zug scheinbar stillsteht.

Besonders an Eltern sowie Erziehungsberechtigte richten die Beamten und Beamtinnen einen dringenden Appell: Sie sollen mit ihren Kindern und Jugendlichen über die massiven Gefahren sprechen.

Fotos und Beobachtungen dürften ausschließlich von sicheren, öffentlich zugänglichen Standorten aus gemacht werden. Vermeintlich harmlose Mutproben oder die Jagd nach einem besonderen Fotomotiv könnten schwerwiegende Folgen haben.

Präventionsaktion am Kölner Hauptbahnhof

Um auf die Risiken aufmerksam zu machen, führt die Bundespolizeiinspektion Köln am Mittwoch (28. Oktober) von 12 Uhr bis 15 Uhr eine spezielle Präventionsmaßnahme auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs durch. Unterstützt wird sie dabei vom Fachbereich Prävention der DB Sicherheit.

Im Fokus steht die Aufklärung von Reisenden und vor allem Jugendlichen. Insbesondere über die tödlichen Gefahren durch Bahnstrom und die lebensbedrohlichen Folgen einer Annäherung an Oberleitungen soll informiert werden, um schwere Unfälle künftig zu vermeiden.

Die unmissverständliche Botschaft der Polizei lautet: „Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz. Wer sich und andere schützen möchte, hält Abstand zu Gleisen, Zügen und Oberleitungen!“ (red)